Steigenberger Hotels AG

17. Egon-Steigenberger-Preis verliehen

Nicoletta Müller, Verkaufsleiterin im Steigenberger Verkaufsbüro der Schweiz, ist die Gewinnerin des diesjährigen Egon-Steigenberger-Preises, der am 30. Juni im Steigenberger Frankfurter Hof verliehen wurde. Der Gastronomie-Sonderpreis ging an Christian Wentzkat, Sous-Chef im Steigenberger Hamburg. "Wir honorieren damit das Engagement und herausragende Fachwissen von Nachwuchskräften, ermöglichen ihnen eine hochwertige Weiterbildung und erleichtern den Start in die inter­nationale Hotel-Karriere - eine sinnvolle Investition in schwierigen Zeiten", so Karl Anton Schattmaier, Sprecher des Vorstandes der Steigenberger Hotels AG, Frankfurt. Die Gewinnerin erhält einen Förderpreis im Wert von 5.000 Euro. Damit ermöglicht Steigenberger der Preisträgerin eine Berufsförderung im In- und Ausland, Qualifikations- und Karrierehilfe. Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr 26 Mitarbeiter um die Auszeichnung, davon qualifizierten sich am 28. Juni 12 Teilnehmer für die heutige Endrunde. Die Endrundenteilnehmer waren paritätisch verteilt: Es qualifizierten sich sechs Herren und sechs Damen. Die Vor- und Endrunde wurde in Form eines Assessment Centers (AC) organisiert. Damit hat Steigenberger ein modernes und vor allem objektives Verfahren für die weitere Entwicklung seiner Nachwuchskräfte entwickelt. Zweieinhalb Tage lang hatten die Kandidaten Gelegenheit, eine Fachjury von ihren fachlichen, persönlichen und charakterlichen Stärken zu überzeugen: Einzeln und im Team, in Rollenspielen, Präsentationen oder Diskussionen sollten sie Führungspotential und Teamgeist zeigen sowie soziale und fachliche Qualifikationen unter Beweis stellen. Danach bewertete die Jury nach einem Punktesystem die verschiedenen Eigenschaften und Fähigkeiten der Kandidaten. So wurden Kenntnisse über Hotelmärkte, Betriebswirtschaft oder neue Medien abgefragt. Belastbarkeit, Motivation sowie Arbeitsstil und unternehmerisches Denken oder Kommunikations­fähigkeiten wurden ebenfalls bewertet. Steigenberger nutzt das AC als einen Baustein der Mitarbeiterbewertung, um das Nachwuchskräftepotential zu beurteilen und zielgerichtet zu fördern. In der achtköpfigen Jury sind Führungskräfte der Steigenberger Hotels AG, Vertreter des Hauptaktionärs sowie des Gesamtbetriebsrates vertreten. Für den Egon-Steigenberger-Preis können Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Steigenberger Hotels AG sowie ihrer Management- und Tochterbetriebe vorgeschlagen werden, deren Alter 29 Jahre nicht überschreitet. Sie müssen über eine abgeschlossene Hotelfachausbildung oder einen gleichwertigen Abschluss verfügen, mindestens ein Jahr in der Gesellschaft tätig sein und beabsichtigen, mindestens ein weiteres Jahr im Unternehmen zu bleiben. Die Gesellschaft legte und legt besonderes Augenmerk auf die Aus- und Weiterbildung aller Mitarbeiter. Sie setzt sich dafür ein, den Nachwuchs auch nach dem Ausbildungsabschluss weiter zu fördern. Das Unternehmen hat im Jahr 1986 diesen Preis geschaffen und nach Egon Steigenberger benannt. Die Auszeichnung soll nach innen und außen dokumentieren, dass Steigenberger herausragende Leistungen würdigt und damit der Nachwuchsförderung seiner Mitarbeiter einen besonderen Stellenwert einräumt.



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