Inlandstourismus Februar 2003

18 Mio. Gästeübernachtungen

Nach vorläufigen Ergebnissen der Beherbergungsstatistik des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden, wurden im Februar 2003 in Deutschland 18,1 Mio. Gästeübernachtungen gezählt, fünf Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahresmonat. Damit verringerte sich die Zahl der Gästeübernachtungen nunmehr ununterbrochen seit Juni 2002 im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat. Wie weiter mitteilt wurde, war in diesem Zeitraum der Rückgang der Übernachtungen im Februar 2003 der bisher höchste. Die Angaben umfassen sowohl Übernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten als auch auf Campingplätzen (Touristikcamping). Die Übernachtungen inländischer Gäste gingen im Februar 2003 um fünf Prozent auf 15,6 Mio. zurück, die der Gäste aus dem Ausland um sechs Prozent auf 2,5 Mio. Die höchsten Rückgänge im Februar dieses Jahres gegenüber Februar 2002 mussten Berlin (-13 Prozent) und Rheinland-Pfalz (-12 Prozent) hinnehmen. Einzelnen Bundesländer konnten im Februar 2003 allerdings auch zulegen: Im Saarland übernachteten acht Prozent mehr Gäste, in Sachsen drei Prozent und Schleswig-Holstein machte zwei Prozent plus. Die Gästeübernachtungen in Mecklenburg-Vorpommern blieben im Februar stabil. Spitzenreiter unter den Bundesländern ist weiterhin Bayern mit 4,6 Mio. Gästeübernachtungen im Februar (- acht Prozent), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (2,5 Mio.) und Baden-Württemberg (2,2 Mio.). Die Zahl der Gästeübernachtungen für Januar und Februar 2003 zusammen lag mit 35,0 Mio. um drei Prozent unter dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Davon entfielen 30,3 Mio. Übernachtungen auf inländische Gäste (- vier Prozent) und 4,7 Mio. auf ausländische Gäste (- zwei Prozent).



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