Deutsches Studentenwerk

1,8 Mrd. € für Wohnheime und Mensen gefordert

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt das von der Bundesregierung geplante Konjunkturprogramm ausdrücklich. Gleichzeitig fordert der Studentenwerks-Bundesverband, im Rahmen des Programms die soziale Infrastruktur an Deutschlands Hochschulen im Umfang von 1,8 Mrd. € auszubauen. Für den Bau von zusätzlichen 20.000 bis 25.000 Wohnheimplätzen sowie die Sanierung bestehender Wohnheime beziffert DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat den Investitionsbedarf auf 1,0 Mrd. €. Rund 800,0 Mio. € sollen in die Modernisierung der mehr als 720 Studentenwerks-Mensen und -Cafeterien fließen. DSW-Präsident Rolf Dobischat: „In der Krise sind Investitionen in die Bildung, insbesondere in die Hochschulbildung, ein wirksames Gegenmittel. Der Moment ist gekommen, um endlich auch den Investitionsstau bei der sozialen Infrastruktur an unseren Hochschulen abzubauen.“ Von einem Konjunkturprogramm, das auch die sozialen Rahmenbedingungen des Hochschulstudiums stärkt, profitierten nicht nur die Studierenden und die Hochschulen, ist Dobischat überzeugt. Das hätte auch positive Effekte für die lokale Wirtschaft, und wenn dank einer leistungsfähigen sozialen Infrastruktur viel mehr junge Menschen ein Studium schaffen, letztlich auch für die gesamte Wirtschaft und Gesellschaft. www.studentenwerke.de Redaktion gv-praxis Deutsche Studentenwerk, Bundesregierung, , Infrastruktur, Hochschulen, Mensa, Cafeteria, Campus


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