Karstadt/Hertie

19 Filialen schließen, davon 9 mit Gastronomie

Hertie muss 19 seiner insgesamt 73 Filialen schließen und die Zentrale in Essen verschlanken. In 9 dieser 19 Filialen befinden sich Restaurant-Cafés unter Karstadt-Führung, die damit ebenfalls voraussichtlich ab Ende Februar nicht mehr geöffnet haben werden. Was mit den rund 70 Gastronomie-Mitarbeitern geschehen soll, die im Rahmen einer Schließung ohne Arbeit sind, ist zur Zeit noch ungeklärt. Zum Teil könnten sie von anderen Karstadt-geführten Gastronomie-Betrieben übernommen werden. Das Jahresumsatz-Volumen liegt schätzungsweise bei rd. 3 Mio. EUR. Um den Fortbestand der restlichen Warenhauskette insgesamt zu sichern, will Hertie-Insolvenzverwalter Biner Bähr den Eigentümer Dawnay Day zu einer Mietsenkung bewegen. Mit 20 % des Umsatzes lag die Miete bisher deutlich über den marktüblichen Werten von 5 %, die Bähr als Verhandlungsbasis ansetzt. Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen hat Dawnay Day die Mietverträge für alle Objekte gekündigt. Bisher laufen die Betriebe weiter wie bisher. Man hofft, schnellstmöglich einen Investor zu finden, der die stark angeschlagene Warenhauskette vor dem endgültigen Aus bewahrt. www.hertie.de Redaktion food-service Hertie, Karstadt, Restaurant-Café, Schließung, Dawnay-Day, Warenhaus-Kette


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