Deutscher Fachverlag

2,0 % Umsatzplus für 2008

Der Deutsche Fachverlag (dfv), Frankfurt am Main, unternehmerische Mutter von gv-praxis, food-service und FoodService Europe & Middle East, hat das Geschäftsjahr 2008 mit einem Plus abgeschlossen. Der Umsatz stieg auf 135,7 Mio. € (+2,0 %). Wachstumsträger sind – neben Print – Online-Angebote und Communities sowie der Kongress- und Veranstaltungsbereich. „Der Deutsche Fachverlag ist gesund und stabil“, betonte Klaus Kottmeier, Vorsitzender des Aufsichtsrats, anlässlich der Veröffentlichung der Umsatzzahlen 2008 der Frankfurter Verlagsgruppe. „Aufgrund der starken Stellung der großen Branchentitel behält unser Verlag seine stabile Marktposition und stärkt diese durch neue Wachstumsfelder.“ Im Ranking der umsatzstärksten Fachzeitschriften in Deutschland (nach Bruttowerbeumsatz) ist der Deutsche Fachverlag wiederum als einziger Verlag mit drei Titeln (Lebensmittel Zeitung, TextilWirtschaft, Horizont) in der TOP-10-Liste platziert. Unter den TOP-25-Titeln nimmt der dfv mit fünf Zeitschriften weiterhin einen Spitzenplatz ein. Das Top-Duo: Die Lebensmittel Zeitung (LZ), Wirtschaftszeitung für die Konsumgüterbranche, die sich an Führungskräfte im Handel richtet, konnte ihr Umsatzniveau 2008 trotz nicht einfacher Rahmenbedingungen mit 24,0 Mio. € fast halten (Vorjahr 24,5 Mio. €). Der Umsatz der TextilWirtschaft, Wochenzeitschrift für den Textil- und Modehandel, war mit 17,8 Mio. € leicht rückläufig (Vorjahr 18,7 Mio. €). Mit einer Wachstumsrate von 10,0 % konnte der Gesamtumsatz im Ausland auf 27,8 Mio. € gesteigert werden. Dabei wurden die Beteiligungen an den Verlagen VFP Communications in Polen und Images Multimedia Group in Indien erstmals berücksichtigt. Natürlich spürt auch der Deutsche Fachverlag die unbefriedigende Konjunktur. Aber die Titel verstehen sich nicht nur als Werbeträger, sondern insbesondere als Informationsträger, Print und Online. Das Interesse der Leser und Nutzer an den Inhalten ist intensiver als je zuvor. Als Informationsanbieter ist der Verlag kerngesund, das Anzeigengeschäft, das Werbegeschäft verläuft unbefriedigend. Aufsichtsrat und Geschäftsführung empfinden aber eine solche Zeit als eine Phase der Bewährung, als eine Phase, aus der die Verlagsgruppe gestärkt hervorgehen kann. Die Stabilität im Lesermarkt spricht dafür, dass die Leser auch oder gerade in Krisenzeiten qualitativ hochwertige Fachmedien zur beruflichen Orientierung benötigen. www.dfv.de Redaktion food-service Deutscher Fachverlag, Geschäftsjahr, Klaus Kottmeier, gv-praxis, food-service, FoodService & Middle East, Lebensmittel Zeitung, TextilWirtschaft, Fachmedien


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