Inflationsrate 2003

2,1 %

EU: Vorneweg, 3,2 % höhere Preise bei Hotelübernachtungen und Restaurantbesuchen.

Die Verbraucherpreise im Euro-Raum sind im vergangenen Jahr um 2,1 % gestiegen. Dies meldete das statistische Amt der Europäischen Union, Eurostat. Damit wurden die Prognosen der Ökonomen, Forschungsinstitutionen und der Europäischen Zentralbank abermals übertroffen. Vor einem Jahr hatten sie mehrheitlich eine Teuerungsrate um 1,8 % erwartet. Was die Entwicklung am meisten belastet hat? Steigende Ölpreise (teilweise durch Euro-Aufwertung kompensiert). Auch unverarbeitete Nahrungsmittel sind in Folge des Jahrhundertsommers überproportional gestiegen. Preistreibend zudem: behördliche Erhöhungen wie die fünfte Ökosteuerrunde in Deutschland oder auch Steuererhöhungen bei Tabak in Deutschland und Frankreich. Energie: bei starken Schwankungen im Schnitt unterm Strich ein Plus von 3 %. Nahrungsmittel kosteten zum Jahresende 2,8 % mehr als im Januar 2003. Dabei stiegen allein die Preise für Alkohol und Tabak um 5,9 %.

Hotelübernachtungen und Restaurantbesuche kosteten aufs Jahr gesehen 3,2 % mehr.

Fürs neue Jahr erwarten die Ökonomen mehrheitlich, dass die Inflationsrate unter plus 2 % fällt.

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