Subway

250. Store in Jena eröffnet

Das Expansionstempo der Sandwich-Kette ist gewaltig. Man hat das Jahr 2005 mit 170 Stores im deutschen Markt begonnen und gestern in Jena Outlet Nummer 250 eröffnet. Franchise-Nehmerin des außergewöhnlich schönen Lokals ist Helga Fritzsch. Sie zählte an den beiden Eröffnungstagen stets weit mehr als 300 Kunden mit einem Durchschnittsbon über 5 Euro. Für den im Mai frisch gebackenen Development Agent der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen, Thorsten Hüttemann, war es die erste Eröffnung. Er nennt sie beeindruckend und begeisternd. Subway kennengelernt hat der studierte Betriebswirt als Lizenznehmer in Lübeck. Marco Wild, Area Development Manager Deutschland: „Wir haben uns vorgenommen, zum Jahresschluss bei 300 Units zu sein. Ein anspruchsvolles Ziel. Viele Entwicklungen sind aktuell auf unserer Seite. So ist es beispielsweise signifikant einfacher geworden, an guten Standorten bezahlbare Flächen mieten zu können. Zu Gute kommt uns jetzt auch die Markenbekanntheit von Subway. Man kennt uns und man will uns mieterseits.“ Der Geburtstagsstore in Jena ist der erste Betrieb der Marke in dieser Stadt. Rund 20 Units befinden sich in den neuen Bundesländern (ohne Berlin). Folgende deutsche Städte sind aktuell am dichtesten distribuiert:
  • Berlin 21
  • Köln 14
  • Hamburg 9
  • Hannover 9
  • Düsseldorf 8
  • München 8
Europaweit läuft Subway auf den Meilenstein 1.000 Stores zu. Dieser dürfte im November/Dezember erreicht werden. In Großbritannien/Irland hat man bereits über 500 Betriebe. Es folgt Deutschland, dann Holland (27). In vielen Ländern ist die Marke erst mit 5-10 Einheiten präsent. Europa-Chef Kevin Graham hat als Ziel für das Jahr 2010 5.000 Restaurants in der alten Welt bekannt gegeben. Dieses habe man fest im Auge. Gründer Fred deLuca kommt häufig über den großen Teich. Persönliche, ungefilterte Beobachtungen sind ihm wichtig. Nebenbei: Subway ist nach wie vor ein Privatunternehmen und gehört größtenteils ihm – keine börsennotierte Aktiengesellschaft, wie man vielleicht vermuten möchte. Deutschland-Start war im Sommer 1999 in Berlin. Seither geht es steil nach oben. Im Schnitt holt ein Betrieb auf kleiner oder sogar kleinster Fläche gut 350.000 Euro Jahresumsatz. Die Investitionen sind überschaubar. Subway-charakteristisch ist der Einsatz von Development Agents als spezielles Bindeglied zwischen Lizenzgeber und –nehmer. Außerdem typisch: viele Quereinsteiger in der unternehmerischen Kette. Weltweit zählt das Sandwich-System über 24.000 Restaurants in mehr als 80 Ländern. Geschätzter Umsatz runde 8 Mrd. US-Dollar. www.subway.com


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