Coffee Bay

4. Outlet in Koblenz Ende März

Das Kaffeebar-System mit Food-Fokus auf Bagels eröffnet diesen Monat seinen ersten Franchise-Store in Koblenz. Bislang ist die 2000 gestartete Kette mit zwei Eigenbetrieben in Gießen und seit 2002 mit einem weiteren in Marburg vertreten. Zwei der Outlets verfügen über rund 50 qm Verkaufsfläche (Investition rund 30.000 bis 40.000 Euro), der dritte mit 30 qm ist ein reines Stehcafé. Im Durchschnitt zählt ein Shop zwischen 350 und 400 Kunden täglich. Der Take-away-Anteil beträgt enorme 80 %.

"Wir wollen die Läden klein halten und die Räume sinnvoll gestalten", sagt Marcel Reinhardt. Der Mit-Inhaber, der nebenbei als Rechtsanwalt tätig ist, startete das Konzept gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar nach ausgiebigem Kaffeebar-Marktstudium in London.

"Der Kunde merkt, ob er die Einrichtung mitbezahlt oder ob der Preis wegen des Kaffees gerechtfertigt ist."



Angeboten werden neben Kaffee- und Teespezialitäten (1,40-2,50 Euro) diverse Iced Coffee-Varianten (2,70-2,80 Euro), Säfte (1,10-1,55 Euro), Energy- und Wellnessdrinks (2,35 Euro) und Prosecco (3,50). Außerdem gibt’s eine Auswahl von 13 Flavours.

Ein wichtiges Thema bei Coffee Bay, erklärt Reinhardt: "60 % der verkauften Kaffeegetränke sind aromatisiert."

Der Schwerpunkt in Sachen Food liegt auf Bagels. Zehn verschiedene Sorten (Natur, Zwiebel, Tomate, Blueberry, Rosinen/Zimt, Vollkorn, Mohn, Sesam, Schokolade und Parmesan à 0,95 Euro) werden bei Bestellung frisch aufgetoastet und vor den Augen des Kunden belegt. 12 Toppings (0,20-1 Euro) stehen zur Auswahl. Bestseller: Schokomuffin (1,50 Euro); bei den Getränken Caffè Latte (junior 1,95 Euro, senior 2,40 Euro).



Das System zählt derzeit 25 Mitarbeiter (4 feste, 21 Aushilfen). Die Eröffnung eines weiteren Franchise-Betriebes in Osnabrück bzw. Münster steht schon fest - ungewiss ist noch der Zeitpunkt. Die zukünftigen Franchisenehmer zahlen eine Einstiegsgebühr von 7.500 Euro plus 5 % des monatlichen Nettoumsatzes.

In fünf Jahren sieht Reinhardt Coffee Bay mit "einer überschaubaren Gruppe" von 10 bis 15 Standorten in Deutschland vertreten. 1a-Lagen hält er für "tödlich. Wir müssen nicht in Städte, wo alle hingehen."

www.coffee-bay.de

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