ARC

40 AutoReiseCenter in Deutschland geplant

Ein Projekt, das von der wachsenden Mobilität in Mitteleuropa profitieren will, stellt sich vor: Es geht um AutoReiseCenter (ARC) an den Hauptverkehrsachsen, sprich stark frequentierten Autobahnen.
Offeriert werden soll ein ganzheitliches Angebot an Reisende, Pendler, Geschäftsleute, Anwohner usw., das so bislang von klassischen Autohöfen und Raststätten nicht geboten wird, so die Unternehmer/ geistigen Väter der Sache, Udo Jochemczyk und Peter Hilken.

Ein erster Standort wird Mitte 2011 an den Start gehen, über das Grundstück und die Gebäude dafür befindet man sich derzeit mit einem Außeninvestor in finalen Verhandlungen. Man verfüge aktuell über Vorkaufsrechte an 35 geeigneten Standorten.

Einige ausgewählte Eckdaten: 35.000 – 45.000 qm Grundstücksgröße, 5.500 – 6.500 qm Nutzfläche, Stellplätze für 250 PKWs und 50 LKWs. Investitionen rund 15 bis 20 Mio. € pro ARC.

Die AutoReiseCenter sollen als System und in der Serie gefertigt werden und insbesondere durch einen hohen Wiedererkennungsfaktor auffallen. Moderne und anspruchsvolle Architektur mit dem Leitthema’Unterwegs im Leben’.

Zu jedem ARC gehören laut Projektentwickler Tankstelle mit Convenience Shop, Espresso Bar, vielfältige Gastronomie fokussiert in einem Food Court, Shops in Sachen Reiseversorgung, Car Care Fashion Mall, Gesundheit, regionale Produkte usw., Übernachtungsmöglichkeiten, Konferenzräume sowie Entertainment. Man sieht einen stark entwicklungsfähigen Markt, das Geschäftsmodell unterscheidet sich deutlich von denen klassischer Autohöfe.

Hilken und Jochemczyk, die System- und Markeninhaber, wollen mit der Realisierung als übergeordnete Betreibergesellschaft bzw. Centermanagement agieren. Man bekennt sich zu hohen ökologischen energiesparenden Anforderungen und setzt neben Local Marketing auf ein ganzheitliches überregionales Marketing.

Hochgradig erfolgsrelevant seien starke lokale Mieter/Pächter. Dies gelte insbesondere für die beiden zentralen Elemente, nämlich Tankstelle und Gastronomie auf Fast Casual-Niveau.

Investoren-Pakete sind in einer Größenordnung von 1 bis 2 Mio. € vorgesehen, man verspricht eine Rendite von 8 bis 10 %. Das Eigenkapital der Betreiber sieht eine Verzinsung von ca. 15 % vor.

Pro Standort geht man z.B. bei der Service Station von konservativ geschätzt 800.000 bis 1 Mio. Liter pro Monat je nach Standort aus, was einen Umsatz pro Monat von ca. 1 bis 1,2 Mio. € bedeutet, was wiederum einer Kundenfrequenz von ca. 2.000 bis 2.500 Kunden pro Tag entspricht. Die Umsätze in den anderen Retail- und Hospitality Einheiten sind entsprechend analog zur Kundenfrequenz abhängig vom Konzept und angestrebtem Durchschnitts-Bon.

Zügige Umsetzung der Idee gehört zu den Zielen. Die beiden Akteure mit Sitz im Großraum Stuttgart rechnen mit 40 realisierten Standorten bis Mitte der Dekade. Dann ist vorgesehen, das Konzept in weiteren Ländern Europas umzusetzen.


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