Ikea

50. Haus in Deutschland

Sein 50. Einrichtungshaus in Deutschland und sein zweites in Rheinland-Pfalz eröffnete Ikea im August in Kaiserslautern. Der Standort gilt als perfekte Ergänzung zu den Häusern in Mannheim, Saarlouis und Walldorf. Bewährte sowie neue Ansätze werden im jüngsten Haus präsentiert: Neben Restaurant, Bistro und Schwedenshop gibt es ein Café, das zusätzliche Aufenthaltsqualität bieten soll. Der mit viel Glas offen und licht gestaltete Eingang präsentiert sich als Atrium.

Das neue Konzept, das in der Universitätsstadt erstmalig umgesetzt wird, nennt das Möbel-Unternehmen ein ‘Haus der kurzen Wege‘. "Wir erfahren in vielen Befragungen, dass sich unsere Kunden mehr Inspiration von Anfang an und kürzere Wege wünschen", heißt es zum Hintergrund des neuen Konzepts. Darum soll die offen gestaltete Eingangshalle über zwei Stockwerke als eine Art Atrium den Besuchern ein noch besseres Einkaufserlebnis und attraktivere Einblicke sofort beim Betreten bieten.

Der Eingangsbereich gilt als Herzstück und wurde zusätzlich zum Bistro mit einem Café mit einladendem Sitzbereich ausgestattet, so dass der Kunde dort beim Warten oder Ausruhen auch Kaffeespezialitäten genießen kann.

Auch die Wegeführung ist offen gestaltet: So gibt es direkte Zugänge vom Eingang in die ebenerdige Markthalle (für Wohnaccessoires wie Vasen oder Teppiche) und die Selbstbedienungshalle. Ein ‘vertikaler‘ Wechsel zwischen Möbelausstellung im ersten Stock und der Markthalle ist über verschiedene Wege nun jederzeit möglich.
Das Ikea Restaurant befindet sich, wie auch die Möbelausstellung, im ersten Stock und ist durch viele Fenster lichtdurchflutet.

Der Servicegedanke spielt in Kaiserslautern eine große Rolle: Die meisten Mitarbeiter sind im Verkauf und Kundenservice tätig. Künftig arbeiten 220 Menschen im Einrichtungshaus.

Auch Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema. Insgesamt 50 Mio. € investierte Ikea in Kaiserslautern und setzt auf ein innovatives Energiekonzept mit einer Photovoltaik-Anlage auf den Dachflächen und einem Blockheizkraftwerk. Damit wird das Einrichtungshaus zu 100 % im Sommer gekühlt und im Winter geheizt. Der Effekt der beiden Komponenten auf die Umwelt: eine CO2-Ersparnis von 30 t. Das entspricht dem 11,5-fachen Jahresverbrauch einer dreiköpfigen Familie.

Außerdem punktet das Kaiserslauterner Haus mit einem 200 qm großen Outdoor-Spielplatz – der erste Ikea-Spielplatz in Deutschland.

Mit dem Foodservice-Business (Restaurants, Bistro & Schwedenshop) konnte der Konzern im Geschäftsjahr 2015 (31. August) in nun 50 Einrichtungshäusern 204 Mio. € erwirtschaften, und damit knapp 7 % mehr als im Vorjahr. Der Durchschnittsbon beträgt 5,08 €. Deutschland gilt als wichtigstes Einzelland der schwedischen Marke.

Ikea generierte 2014 weltweit mit seinem Foodservice-Konzept einen Umsatz von 1,6 Mrd. US$. In Europa lag der Foodservice-Umsatz bei 1,135 Mrd. €, das entspricht einem Plus von 11 % gegenüber Vorjahr. Das erste Ikea Einrichtungshaus wurde 1958 in Älmhult/Schweden eröffnet, 1974 erfolgte der deutsche Markteintritt in Eching bei München. Weltweit gibt es derzeit 373 Ikea Einrichtungshäuser in 48 Ländern (davon 324 Einrichtungshäuser in 28 Ländern unter Konzern-Regie, 49 in Franchisenehmer-Hand).684 Mio. Menschen besuchten Ikea im vergangenen Geschäftsjahr, davon rund 100 Mio. in Deutschland.

Der größte Möbelhändler konnte im Geschäftsjahr 2015 (31. August) seinen Umsatz konzernweit um 11,2 % auf 31,9 Mrd. Euro steigern. Bereinigt um Währungseffekte waren es plus 8,9 %, auf vergleichbarer Fläche 5,1 %. Bis 2020 arbeitet das schwedische Unternehmen auf die 50 Mrd. € Marke zu. Für Deutschland vermeldete Ikea ein Rekordwachstum, explizite Daten wurden nicht genannt.

www.ikea.com


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