Australian Homemade

60 Shops bis 2008 geplant

"Die Hausaufgaben haben wir gründlich gemacht, jetzt rollen wir aus - Franchisekonzept, Einzelhandel und Online Shop", sagt Kirstin Rudolph, Fanchisemanagerin, über den Start der niederländischen Eiscreme- und Schokoladenkette ’Australian Homemade’ in Deutschland. Und ’ausrollen’ ist durchaus wörtlich gemeint: Aus den derzeit fünf Stores in Berlin (3x), Cochem an der Mosel und Nürnberg will Masterlizenznehmer Markus Elberg in den kommenden vier Jahren 60 machen. Das Ziel heißt ganz klar: Marktführerschaft im Eiscreme-Ketten-Segment, das in Deutschland bislang von Häagen Dasz (seit 1987 am Markt) mit 17 Outlets bundesweit dominiert wird. Die Chancen für Australian Homemade stehen nicht schlecht: Schließlich hat sich die 1985 im belgischen Knokke gegründete Marke innerhalb weniger Jahre eine führende Marktposition in Belgien und den Niederlanden erobert. Und das nicht nur mit Premium Eiscreme: Zum Konzept gehören seit 1997 auch hochwertige Pralinen und Schokoladen - eine süße Alternative nicht nur in der kalten Jahreszeit. Im Jahr 2000 wurde das Unternehmen vom Niederländer Bart van Elsland übernommen - in der Branche bekannt durch seine großen Bäckerei-Franchiseketten ’Bart’s Bakerstreet’ und ’Bakkeij Bart’ (Inzwischen Kamp’s). Er verpasste der Formel eine effektive Expansionsstrategie: Ende 2003 zählte das Konzept mehr als 60 Läden weltweit, unter anderem in den USA, Irland, Korea, Spanien und schließlich auch in Australien selbst. Von Eiscreme-Ketten à la Häagen Dasz und Ben & Jerry’s hebt sich Australian Homemade nicht nur durch die etwas niedrigeren Scoop-Preise ab, sondern auch dadurch, dass das Eis mehrmals täglich frisch vor den Augen der Kunden im Shop endgefertigt wird. Die Schokolade stammt aus der zentralen Manufaktur bei Amsterdam. Handwerklichkeit und Authentizität sind trumpf: Alle Produkte enthalten weder künstliche Farb- oder Geschmacksstoffe, Aromen, Emulgatoren oder Stabilisatoren. Absolut pur - so das Motto, das das Servicepersonal sogar auf den T-Shirts trägt. ’Premium’ auch die Ausstattung der Shops: moderne, klare, Linien, viel Glas und Chrom und natürlich immer wieder das kleine ’a’ als "Garant für hochwertiges Eis und beste Schokolade", so Elberg. Der Gastronomie-Quereinsteiger hatte Bart van Elsland 2000 auf Mallorca kennen gelernt und beim Aufbau der spanischen Shops unterstützt. Seit Mitte 2003 leitet er federführend das Projekt ’Aufbau und Etablierung der Marke sowie mittelfristige Marktführerschaft’ in Deutschland. Als Partner konnte unter anderem die Kaufhof AG gewonnen werden, in deren Außenfassaden wie bereits in Nürnberg Australian Homemade-Shops integriert werden sollen. In Kürze wird die Marke auch in 100- und 500 ml-Bechern in ausgesuchten Einzelhandsstandorten zu haben sein. "Deutschland ist für uns in Europa der wichtigste Mark", so Markus Elberg. "Noch ist das Gesicht von Australian Homemade hier weitgehend unbekannt. Aber wir setzen alles daran, das ganz schnell zu ändern." Die Internetpräsenz www.australianhomemade.de wird zurzeit überarbeitet.

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