C-Stores

7-Eleven kommt nach Deutschland

Spätestens 2006 will die norwegische Handelsgruppe Reitan, Lizenzinhaber für Norwegen, Dänemark und Schweden, die ersten Läden hierzulande eröffnen - und zwar in Berlin. Die Convenience-Shop-Marke zählte 2003 weltweit fast 25.800 Stores, davon 5.800 im Heimatmarkt USA und in Kanada, davon 2.000 in Eigenregie. 10.080 Units stehen in Japan. Vertreten ist man mittlerweile in 18 Staaten, weltweit verbuchte 7-Eleven zuletzt 26,524 Mrd. US-Dollar Umsatz. Die skandinavischen Lizenznehmer (jeweils etwa 75 Outlets in Norwegen und Schweden, 44 in Dänemark, Umsatz der vertriebslinie ca. 200 Mio. Euro) sehen sich in Berlin an Bahnhöfen und anderen Verkehrsknotenpunkten nach künftigen Locations um, aber auch in hoch frequentierten City-Lagen. In 2006 soll es im Pilotmarkt bereits 50-100 7-Eleven geben - das entspreche einer Dichte wie etwa in Stockholm oder Oslo. Die Rede ist von einer Investitionssumme in Höhe von etwa 100 Mio. Euro - bei durchschnittlich 100 qm Fläche sollen die Standorte zwischen 2 und 3 Mio. Euro umsetzen. Im Angebotsfokus: Fingerfood und Convenience, Dienstleistungen sowie das klassische Kioskangebot von Zigaretten bis Presse. Wie in Norwegen setzt Reitan für Deutschland auf Franchising - die ersten 10 Stores sollen in Eigenregie geführt werden. 24 Stunden Öffnung - wie in den USA und Asien - sind indes nicht vorgesehen. www.7-eleven.com

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