Deutsches Studentenwerk

85 Prozent der Studierenden besuchen die Mensa


Die angespannte finanzielle Lage der Studenten und gestraffte Studiengänge schlagen sich in steigenden Besucherzahlen der 750 Mensen und Cafeterien der Deutschen Studentenwerke nieder. Im vergangenen Jahr stieg deren Gastronomie-Umsatz um 5,3 Prozent auf 359 Mio. Euro.

„Die Mensa ist beliebt bei den Studierenden“, sagte Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks DSW, anlässlich der Mensaleiter-Tagung in Göttingen. Rund 120 Verpflegungsverantwortliche der bundesweit 58 Studentenwerke kamen für zwei Tage in der niedersächsischen Universitätsstadt zusammen.

Laut der jüngsten Sozialerhebung des DSW gehen 85 Prozent der Studierenden im Laufe einer Woche in die Studentenwerks-Mensa – im Schnitt vier Mal. Stammgäste der Mensa sind 41 Prozent der Studenten, überproportional sind junge Männer mit 49 Prozent vertreten. Von den Studentinnen können lediglich 31 Prozent zu den Stammgästen gezählt werden. Der typische Mensa-Besucher ist männlich und studiert Ingenieurwissenschaften. Danach sind die Fächer Medizin bzw. Gesundheitswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften am stärksten vertreten.

Die hohe Akzeptanz der Mensen ist für auf der Heyde auch ein Beleg dafür, „wie erfolgreich die Studentenwerke als Hochschulgastronomen arbeiten“. In den vergangenen Jahren wurden viele Mensen und Cafeterien saniert. Tagungs-Gastgeber Göttingen hat beispielsweise im vergangenen Jahr seine Zentralmensa umgebaut und verfügt jetzt über die größte Free-flow-Speiseausgabe in Deutschland. Und in der Göttinger Nordmensa wurde erst kürzlich die erste Kaffeebar der neuen Studentenwerks-Marke „insgrüne“ eröffnet. Weitere 24 Standorte für dieses in Kooperation mit Tchibo entstandenen Kaffeebar-Konzeptes sind in Planung.

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