USA

9 % aller Beschäftigten in der Gastro-Branche. NRA-News/Trends

Mit 1,4% wird für 2002 in der Gastronomiebranche ein höheres reales Umsatzwachstum erwartet als 2001 (0,8%). Mit ihrem direkten Umsatz trägt die Branche 4% zum Bruttoinlandsprodukt der USA bei. Sie wird in diesem Jahr im Durchschnitt TÄGLICH über 1,1 Milliarden US-Dollar umsetzen und das 11. Jahr realen Wachstums in Folge verzeichnen. Die Gastronomiebranche hat 11,6 Millionen Beschäftigte und ist damit größter Arbeitgeber im amerikanischen Privatsektor. 9% aller Beschäftigten in den USA arbeiten in der Gastronomiebranche. Die für diese Branche ausgerichtete NRA-Ausstellung ist die größte Gastronomiemesse auf dem gesamten amerikanischen Kontinent. George Bush und seine Frau Barbara Bush hielten auf der diesjährigen NRA-Ausstellung die Eröffnungsreden und unterstrichen dabei die Aufschwungsstimmung in der Gastronomiebranche. Sie betonten die Bedeutung der Restaurant- und Lebensmittelbranche für die Stärke der verbraucherorientierten amerikanischen Wirtschaft.



83. NRA-Ausstellung, Chicago:

Trend-Barometer 02. Mit 75.000 Besuchern aus fast 100 Ländern und 2.000 Ausstellern konnte die diesjährige NRA-Ausstellung ihren Erfolg von 2001 sogar noch steigern. Die Daten, die die National Restaurant Association (NRA) in ihrer Prognose für die amerikanische Gastronomiebranche 2002 veröffentlicht, lassen erwarten, dass 2002 ein besseres Jahr wird als 2001. Die Amerikaner fühlen sich wieder sicher und zum Konsum motiviert.



Die wichtigsten Trends im amerikanischen Gastronomiegeschäft (von: Cox Communications Consultants GmbH, email: info@cox-communications.de) Folgende Trends in den amerikanischen Restaurants und Lebensmittelbetrieben bestimmten das Angebot neuer Produkte auf der diesjährigen NRA-Ausstellung:

  • 94% der Restaurantbesucher sind wertbewusst (gute Speisen für angemessene Preise).
  • 67% sind sehr beschäftigt und Bequemlichkeit ist für sie entscheidend.
  • 56% haben es in der Regel eilig und erwarten einen schnellen Service.
  • 48% sind der Meinung, dass das Essen im Restaurant besser schmeckt als das Essen, das sie zu Hause zubereiten können
  • 47% betrachten Restaurants als eine wichtige Komponente ihres Lifestyles.


Die beliebtesten Speisen sind Hamburger/Cheeseburger, Heros/Submarine Sandwiches (Sandwichs mit verschiedenen Füllungen und Dressings), Pizza, Hähnchen, mexikanische Gerichte, Eis/Joghurt, und das beliebteste Getränk ist Bier. Männer mögen am liebsten Eier, Hamburger, Steak-Sandwichs, Heros/Submarine Sandwiches, Rind- und Schweinefleischgerichte, Pommes Frites, Kaffe, Milch und Bier.

Frauen entscheiden sich eher für Fischbrötchen, Hähnchen-Sandwichs, Wraps/Pitas (gefüllte Tortillas/Fladenbrote), nicht frittierte Hähnchen-Gerichte, Salate, Eis/Joghurt und Wein Die Schnellrestaurants verzeichnen weiterhin ein starkes Wachstum, das auf dem Wunsch der Verbraucher nach Bequemlichkeit und Wert zurückzuführen ist.

Restaurants mit Bedienung dürften in Lebensmittelsicherheit, neue Produkte, Umgestaltung, Weiterbildung und Technologien investieren. 8 von 10 Restaurantbetreibern benutzen für geschäftliche Abläufe in ihren Restaurants Computer.

Viele Buchhandlungen haben Restaurants/Cafés eingeführt und tragen damit zum Wachstum des Geschäfts mit den privaten Verbrauchern bei.



High-Tech-Perfektion für Effizienz im Restaurant



Die neue Form der Bestellung mit Handheld-Geräten: Für die Bestellung am Tisch ist dank Handheld-Computern eine neue Ära angebrochen. "Handhelds werden in fünf Jahren ebenso allgegenwärtig sein wie heute Touchscreen-Geräte", prognostiziert Alex Malison, President der Firma Action Systems, Inc. (ASI) in Silver Spring, Maryland, und einer von sechs Teilnehmern einer Diskussionsrunde zum Thema "Handheld POS Systems".

ASI ist einer von zwölf Ausstellern, die die neuesten Innovationen im Bereich POS-Equipment für Restaurants vorstellen. Viele dieser Technologie-Aussteller sind im Technology Pavilion zu finden, einer dynamischen und wachsenden Sektion der NRA-Ausstellung. Hier wird demonstriert, wie Restaurants Technologien einsetzen können, um ihren Kundenservice zu verbessern, Kosten zu senken, den Umsatz zu steigern und Mitarbeiter zu rekrutieren und zu halten. Handheld-Geräte finden inzwischen Einzug nicht nur in Märkten wie Stadien, Casinos und Freiluftlokalen, sondern auch in kleineren Restaurants mit Bedienung. Bessere drahtlose Verbindungsmöglichkeiten, leichtere Geräte und wettbewerbsfähige Preise treiben diese Entwicklung voran.

Ray Morrison ist Eigentümer des Royal Mile Pub in Wheaton, Maryland, mit 185 Quadratmetern Fläche und 26 Tischen. Er testet seit Februar das neue Handheld-Gerät von ASI. Dank der neuen schnurlosen Geräte konnte er eine Touchscreen-Station in seinem Restaurant abbauen und die Zahl der Bedienungen an den geschäftigen Freitagabenden von vier auf drei reduzieren, da eine Bedienung jetzt mehr Tische betreuen kann. Darüber hinaus kann er auf seinem eigenen Handheld-Gerät in Echtzeit die Restaurantumsätze verfolgen.

Worauf bei den Handheld-Geräten unter anderem zu achten ist: Die Schnittstelle muss einfach sein, so dass die Bedienungen die Bestellungen leicht aufgeben und gleichzeitig mit den Kunden in Augenkontakt bleiben können; die Geräte müssen kostengünstig sein und so robust, dass sie auch einmal herunterfallen können, ohne kaputtzugehen; die Systeme müssen flexibel genug für Menüänderungen und Sonderangebote sein.

Folgende Verbesserungen sind bereits auf dem Markt oder in Vorbereitung: Eine Handschrift erkennende Software, die auch Abkürzungen und Schreibfehler verarbeiten kann; die Möglichkeit mit Handheld-POS-Geräten Inventur zu machen und Lieferungen zu registrieren; und die Integration der Kredikarten-Verarbeitung in die Geräte.

Dieses Thema war Gegenstand eines Seminars und einer der 15 Technologie-Sessions, die während der NRA-Ausstellung durchgeführt wurden.



Neue POS-Produkte:

Micros Systems (www.micros.com) in Columbia, Maryland, ist seit langem auf der Ausstellung präsent und stellte in diesem Jahr drei neue Produkte vor: MobileMicros, I-POS und MyMicros.net. MobileMicros ist ein Handheld Point of Service (POS) System, I-POS ein POS-System, das mit einem zentralen Host auf Netzwerkbasis arbeitet. MyMicros.net ist ein Internet-Portal auf Abo-Basis, über das Restaurantbetreiber Umsatzdaten bis hin zur Gästerechnung rückverfolgen können. Diese drei Produkte erlauben den Betreibern mögliche Probleme zu ermitteln - u.a. auch Diebstahl durch Angestellte oder schlechten Kundenservice - und zwar sofort und über die gesamte Restaurant-Kette, erklärt Marketing-Director Louise Casamento.

JTECH Communications (www.jtech.com) in Boca Raton, Florida, präsentierte Host Alert, ein Handheld Tisch-Management-System, das hilft, die Wartezeiten der Restaurant-Gäste genauer zu ermitteln. Der Restaurantbetreiber gibt in Host Alert einen Kundennamen ein und kann dann verfolgen, wie schnell der Kunde einen Tisch erhält und ob die geschätzte Wartezeit richtig war. Host Alert speichert außerdem die Verweilzeiten für die Tische, so dass geschätzt werden kann, wie schnell wieder Tische frei werden. "Die Wirtin kann mit Host Alert umhergehen, um den Tisch-Status zu prüfen, und sofort die Bedienung oder den Manager anpiepsen, wenn sie feststellt, dass der Gast unzufrieden ist", erläutert Dave Miller, Gründer von Jtech. Sie wollen bei treuen Kunden weiter an erster Stelle stehen? Dann beamen Sie Ihre Adresse, Telefonnummer, Web-Adresse und Ihre Speisekarte auf deren Personal Digital Assitants (PDA). Diesen Service bietet CurioInfo (www.curioinfo.com) aus Chicago. "Auf diese Weise kann man die Leute an ihr Lieblingsrestaurant erinnern", erklärt Michael Peyser, President von CurioInfo. "Und da das PDA Ihrer Kunden mit Ihrem synchronisiert ist, können Sie deren Namen in Ihre Datenbank aufnehmen."



Als die ersten Gäste-Piepser eingeführt wurden, hegten die Gastwirte Bedenken, sie könnten von den Gästen gestohlen werden. Long Range Systems (LRS) aus Dallas (www.pager.net) bietet nun einen "Einweg-Piepser" an, der für nur 2 Dollar zu ersetzen ist. Es handelt sich dabei um einen dünnen Streifen, der in ein Tisch-Piepser-System eingelegt wird, welches am Tisch der Gäste befestigt ist. Die Gäste legen den Streifen in den Tisch-Piepser ein, um ihn zu aktivieren. Wenn der Tisch-Piepser summt, gehen sie mit ihrem Streifen zur Essensausgabe und erhalten dort ihr bestelltes Gericht. Außerdem stellte LRS eine elektronische Karte für Gästekommentare vor, die gleichzeitig noch als Tablett für die Gästerechnung und als Piepser fungiert, der die Kunden auf ihrem Handy benachrichtigt, wenn ihr Tisch frei ist.

Control Products (www.controlproductsinc.com) aus Chanhassen, Minnesota, bietet Intellinet an, ein Online-System, das Restaurant-Equipment überwacht und die Daten auf einem Internet-basierten Server speichert. Intellinet kann z.B. die Temperatur in einem Kühlschrank überwachen und die Daten an die Zentrale einer Restaurant-Kette übermitteln. Wenn die Leistung des Kühlschranks nachlässt, kann die Zentrale den Niederlassungsleiter benachrichtigen.



Neue Getränke

Bubble Milk Tea:

Die Verbraucher sehnen sich nach neuen Getränken, die ihren Durst löschen und gleichzeitig einzigartige Geschmacksrichtungen bieten. Bubble Milk Tea war eines der bemerkenswertesten Produkte, die auf der Ausstellung vorgestellt wurde: Ein Kaltgetränk auf Milchbasis, mit oder ohne Tee, und mit süßen Tapioka-Kugeln, die aussehen wie dunkle Blasen - daher der Name. Die Besucher kamen in Scharen zum Verkaufstand des Herstellers Trojan Food Stuff (www.bmx.com.tw) aus Taiwan, um das Getränk zu probieren. Bubble Milk Tea ist in ganz Asien sehr beliebt und hat auch seine Anhänger in den amerikanischen Küstenstädten wie San Francisco und New York.



Wodka mit neuen Geschmacksrichtungen: Wodka gehört in amerikanischen Restaurants und Kneipen zu den beliebtesten Spirituosen. Die Ausstellungsbesucher hatten nun Gelegenheit, einige der neuesten Wodka-Marken zu probieren. Der neue Trend ist die Beimischung von Aromastoffen. Aromatisierter Wodka der Marke Jewel of Russia wird von der Firma BMC Imports (www.jewelofrussia.com) in New Canaan, Connecticut in zwei Geschmacksrichtungen angeboten: Lingonberry (eine amerikanische Preiselbeerzüchtung) und Preiselbeere. Jewel of Russia bietet außerdem einen Wodka der Spitzenklasse an sowie einen "Ultra"-Wodka, der mit einem Verfahren destilliert wird, welches ihn besonders weich macht. "Ultra-Wodka wird außerdem in limitierter Stückzahl in handbemalten Flaschen angeboten", erklärt Art Saguirian, President von BMC. Stanley Stawski Distributing (www.stawskidistributing.com) aus Chicago bot polnischen Zytnia-Wodka an, der aus Roggen destilliert wird, und Jazz Jamboree Vodka, einen Wodka, der mit natürlichem Danziger Quellwasser hergestellt und in eine trompetenförmige Flasche abgefüllt wird.



Aromatisiertes Wasser:

Wasser wird attraktiver, wenn es mit Aromen, Kräutern und Vitaminen versetzt ist. Die Firma Veryfine aus Littleton, Massachusetts, war in diesem Jahr zum ersten Mal auf der NRA-Ausstellung vertreten und stellte ihre Produktline Veryfine Fruit2O vor, die bereits seit einigen Jahren auf dem Markt ist. "Reines Wasser wird für den Kunden mit der Zeit langweilig, und Flüssigkeitszufuhr mit Geschmack ist inzwischen der große Hit", so John Proszek, Vertriebsmanager für die Gastronomie in der Central Zone. Fruit20 hat null Kalorien, keine Kohlensäure, keinen Zucker (es wird mit dem Zuckerersatzstoff Splenda gesüßt) und wird in sechs Geschmacksrichtungen angeboten, u.a. Himbeere und Zitrone. Veryfine bietet darüber hinaus die Produktlinie Fruit20 Plus an, ein mit Antioxidantien, Kräutern und Vitaminen angereichertes Wasser, sowie eine Auswahl Fruit 20 Plus mit Vitaminen in 8-oz-Flaschen für Kinder.

Das Quellwasser Splash von Saratoga wird in fünf Geschmackrichtungen angeboten, von Erdbeere bis Wassermelone-Kiwi. Die Firma aus Saratoga Springs, New York, war ebenfalls zum ersten Mal auf der Ausstellung vertreten. Neben Splash bietet sie auch eine Palette von aromatisierten kohlesäurehaltigen Wassern namens Essence an. "Die Verbraucher sind auf der Suche nach Alternativen bei kohlensäurehaltigen Getränken", erklärt Adam Madkour, President und CEO des Unternehmens. "Die Leute wollen mehr Wasser und weniger Kalorien trinken".

"Wir haben festgestellt, dass bei den Leuten der Trend in Richtung Wasser mit Geschmack geht", erklärt Kevin Mayer, Director für Inlandskunden bei der Snapple Beverage Group in Glendale, Arizona. "Wasser bedeutet Erneuerung und Energie, und die Verbraucher wollen die gesundheitlichen Vorteile von Wasser mit Geschmack". Snapple hat vor kurzem seine Produktlinie Elements vorgestellt, ein mit vier verschiedenen Aromen angereichertes Wasser, u.a. Beeren und Limone. Elements ist außerdem mit Vitamin B, Ginseng und Guarana angereichert.



Equipment

Ergonomisch gestaltete Küchenutensilien:

Ergonomisch gestaltete Küchenutensilien wurden auf der Ausstellung unter dem Namen "Feel It" zum ersten Mal von Leifheit International USA, Inc. (www.leifheit.com) aus Melville, New York, vorgestellt. "Wir haben ein paar Küchenchefs Ton in die Hand gegeben, um herauszufinden, wie sie Kücheutensilien halten. Dann haben wir für die jeweiligen Funktionen die Griffe so konstruiert, dass sie natürlich in der Hand liegen", erläutert Michael Ceglio, Operations Manager des Unternehmens. Die Produktlinie besteht aus 22 Produkten, jedes ist mit einem der fünf ergonomisch passenden Griffe ausgestattet. So hat z.B. der Rührgriff eine Daumenvertiefung am Griffende, während der Schneidegriff so konstruiert ist, dass er in die Handfläche passt und gleichzeitig die Finger schützt.



Restaurant-Service und Betrieb

Dankeschön-Büchsen bedanken sich fürs Trinkgeld:

Trinkgeldbüchsen können jetzt in verschiedenen Sprachen "Dankeschön" sagen, wenn ein Gast Geld hineinwirft. Diese Dankeschön-Büchse wurde von der Firma Lussier kreiert. Sie wird mit 3 AAA-Batterien betrieben und bedankt sich jedes Mal, wenn ein Trinkgeld eingeworfen wird. "Manchmal sind die Angestellten beschäftigt - vor allem der Barkeeper oder die Thekenbedienung im Feinkostladen oder Stehcafés. Dann sorgt die Büchse dafür, dass die Kunden ein Dankeschön hören, wenn sie Trinkgeld geben", erklärt Lussier. Die "Dankeschön-Büchse" kostet $19,95 plus $3 Versandkosten und ist mit drei Standard-Antworten programmiert. "Thank You, Gracias", "Thank You, Merci" und nur "Thank You." Der Betreiber kann die gewünschte Antwort selbst einstellen. Darüber hinaus gibt es für $23 die programmierbare Version, bei der der Restaurantbetreiber seine eigene Botschaft kreieren kann. Lussier bietet außerdem für die Büchsen selbst klebende "Dankeschön"-Etiketten auf Englisch, Spanisch und Französisch an, erklärt aber, dass viele Anwender ihre Trinkgeld-Büchsen individuell mit Aufklebern von Lieferanten dekorieren oder sie als Werbefläche für ein benachbartes Geschäft benutzen.



Eröffnung einer Online-Kochschule:

Sie wollen Ihre eigene Online-Kochschule eröffnen? KP Culinary Systems aus Caron City, Nevada, (www.kpcds.com ) kann Ihnen dabei helfen. Das Unternehmen hat ein Online-Kochbuch mit 150 Koch-Vorführungen aufgelegt. Restaurants können die Dienstleistungen von KP nutzen, um eigene Kochkurse für ihre Angestellten durchzuführen, erklärt Firmengründer Dominic O’Neill. "Kinder lernen über das Internet und dies ist eine hervorragende Möglichkeit, sie zu erreichen", so O'Neill weiter.



Werbung mit Coupontruck.com:

Coupontruck.com in Richton Park, Illinois, geht in der Außenwerbung neue Wege. Mit Werbung auf den Seiten eines Coupontruck.com-Fahrzeugs können Restaurants überall in der Stadt auf sich aufmerksam machen. Zusätzlich können die Passanten beim Fahrer Gerichte probieren oder coupontruck.com besuchen und Gutscheine für das betreffende Restaurant herunterladen, erklärt Bruce Goodwin, Geschäftsführer von Coupontruck.com.



Mehr Sicherheit bei der Verwaltung von Bargeld:

< Brink’s US (www.brinksinc.com/compusafeservice) in Coppell, Texas, ist berühmt für seine Geldtransporte zu Banken bzw. von Banken zum Empfänger. Jetzt steigt Brinks mit seinem CompuSafe Service ins Gastronomiegeschäft ein. Der Service nimmt den Mitarbeitern die Verwaltung des Bargeldes ab. Sie geben eine PIN-Nummer ein, um das Geld in dem im Büro des Restaurants installierten Tresor zu deponieren. Brinks leert den Tresor (in den vom Restaurantbesitzer gewünschten Zeitabständen) und zahlt das Geld auf das Bankkonto des Restaurants ein. CompuSafe kann mehrere Niederlassungen bedienen, so dass Restaurant-Ketten nur ein Bankkonto benötigen, statt eines pro Niederlassung. Die PIN-Nummer hilft Brink's auch, Diebstahl durch Angestellte vorzubeugen, erklärt Glenn Mason, Vice President von CompuSafe.



Speisekartenhalter mit Vergrößerungsfunktion:

Bill Waterhouse von Seemore Products.Com in Norman, Oklahoma, musste früher immer eine Taschenlupe bei sich haben, um die Speisekarte im Restaurant lesen zu können. Diese Erfahrung brachte ihn auf die Idee, ein Produkt zu entwickeln, dass anderen "alternden Baby-Boomern, die die Speisekarte oder Rechnung nicht lesen können" helfen sollte, erläutert Waterhouse.

Das Produkt ist ein Kartenhalter mit einem Vergrößerungsboden, der auf Knopfdruck beleuchtet wird. Der Restaurant-Gast kann damit über die Karte fahren, um sie zu lesen. Außerdem ist in den Kartenhalter eine Ruffunktion für die Bedienung eingebaut. Die Bedienung hinterlässt eine irisierende Karte mit ihrem Namen. Wenn er die Bedienung rufen will, steckt der Gast die Karte oben in den Kartenhalter, der dadurch gedämpft aufleuchtet.

Der Speisekartenhalter mit Vergrößerungsfunktion enthält eine Pola-Pulse-Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren und kann mit dem Logo des Restaurants individuell gestaltet werden. Laut Waterhouse wird der Einzelhandelspreis unter $15 liegen.



Sushi mit gegarten Zutaten:

Sushi muss nicht mehr roh serviert werden, um roh zu schmecken. Die Firma IceBrand Foods, Inc. aus Portland, Maine, stellte auf der Ausstellung zum ersten Mal Zushi vor - ein Gericht, das aussieht wie traditionelles Sushi, aber mit gegarten Zutaten zubereitet und dann eingefroren wird.

Nach dem Auftauen kann Zushi gedämpft werden, so dass es wie Sushi schmeckt, oder frittiert. Es wird in den Geschmacksrichtungen Krabben & Avocado, Räucherlachs & Frischkäse, und Pikante Erdnüsse & Karotten angeboten. Ein Vertreter der Firma erklärte, das Produkt sei attraktiv für Leute, die gerne Sushi äßen, aber Bedenken beim Verzehr von rohen Speisen hätten.



Eis-Hot-Dog:

Cool Dog ist ein Premium-Vanilleeis in Form eines Hot-Dogs, das Brötchen besteht aus Biskuit-Teig. "Mein Mann musste eine Maschine konstruieren, die die Hot Dogs formt", erzählt Tara Franklin, Vice President der Firma Cool Dog, Inc. in Shirley, Massachusetts. "Dann mussten wir das richtige Brötchen finden - unsere Freunde hatten ihren Spaß als Testesser." Der Cool Dog kann mit heißer Soße, Karamell, Schlagsahne, Streuseln - was immer der Kunde möchte - garniert und in einer fertigen Cool-Dog-Manschette zum Mitnehmen serviert werden.



Ein diskreter Service:

Wenn die Kreditkarte eines Kunden zurückgewiesen wird: Das ist schon in jedem Restaurant passiert: Die Kreditkarte eines Kunden wird zurückgewiesen. Mit einem neuen Produkt, der Discreet Cart, kann man dies dem Kunden nun ganz diskret durch eine Karte mitteilen, die auf das Rechnungstablett gelegt wird.

Die Discreet Card hat die Größe einer Kreditkarte und folgenden Aufdruck: "Wir schätzen Sie als Kunden und möchten Ihre Privatsphäre nicht verletzen. Ihre Karte wurde gerade zurückgewiesen. Bitte zahlen Sie mit einer anderen Karte oder sprechen Sie einen unserer Mitarbeiter an."

Die Karte wurde von Barbara Hathaway entwickelt, President der Firma Courtesy Incorporated und Eigentümerin des The Danforth Hotels in Portland, Maine. "Ich musste selbst schon mit solchen Situationen umgehen und als Inhaberin werde ich dabei zum Überbringer schlechter Nachrichten. Dem Kunden bleibt diese unangenehme Interaktion in Erinnerung und er wird deshalb wahrscheinlich nicht wiederkommen", erklärt sie. "Nun können wir auf eine Art und Weise mit einem solchen Vorfall umgehen, die den Kunden-Service verbessert."



Team-Manager des ACF Culinary Team USA 2004 lobt die amerikanische Küche:

Die dreitägigen Endausscheidungen für das US-Team 2004 haben am Sonntag, den 19. Mai auf der NRA-Ausstellung begonnen. Die Chefköche erhalten am Wettbewerbstag einen Zutatenkorb unbekannten Inhalts. Sie haben dann 30 Minuten Zeit, daraus ein Menü zu kreieren, das der Jury serviert wird. Danach müssen sie in 1 ½ Stunden 10 Portionen eines Drei-Gänge-Menüs zubereiten. Die Teilnehmer/-innen kochen in gläsernen Küchen, so dass die Ausstellungsbesucher den Profi-Köchen bei der Arbeit zusehen können. Leonard nutzt diesen Wettbewerb, um die verschiedenen Persönlichkeiten unter den Chefköchen zu beobachten und zu sehen, wie sie mit Druck umgehen, so dass er dann ein starkes Team für die warme Küche aufbauen kann. "Das ist ein guter Test; sie müssen die Speisen zubereiten, diese werden von den Preisrichtern beurteilt und dann dem Publikum serviert", erklärt er. "Ich finde, amerikanische Gerichte sollten einfach und elegant sein. Wenn der Verbraucher sie nicht essen kann, sollte man sie gar nicht erst kochen."
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