dean&david

Ab März zehn Mal in München vertreten

Mitte März geht der zehnte Standort der Fast-Casual-Marke für ernährungsbewusste Städter in München ans Netz. Die 120 qm große dean&david-Location befindet sich im Wohn- und Gewerbegebiet Arabellapark im Stadtteil Bogenhausen und bietet 60 Sitzplätze, 90 weitere sind auf der Außenfläche geplant. Insgesamt gibt’s dann bundesweit 34 Units des Salatmanufaktur-Konzepts und eine weitere in Basel.

Investiert hat man in den Umbau 220.000 €. „Wir haben uns entschlossen, diesen neuen Betrieb in Eigenregie zu führen“, erklärt Geschäftsführer David Baumgartner. Der Unternehmer innerhalb der Enchilada-Gruppe bezeichnet München als ‘Homebase‘, schließlich startete die dean&david-Erfolgsgeschichte in der bayerischen Landeshauptstadt. Mit der Eröffnung zählt die Formel neun Eigenregie-Standorte, alle sind in München beheimatet.

„dean&david ist kein Anbieter für bayerische Spezialitäten, deshalb funktioniert unsere Formel auch sehr gut in anderen Städten“, erklärt Baumgartner. Netzverdichtungen in bereits besetzten Mittel- und Großstädten liegen ebenso im Fokus, wie der Markteintritt in neue Städte. „Zu unserer Marke würde allerdings nicht passen, wenn wir in Größenordnungen von 30.000 Einwohnern und weniger agieren würden“, so Baumgartner.

Etwa acht Bewerbungen von potenziellen Franchisenehmern landen wöchentlich auf Baumgartners Schreibtisch. Dabei interessiere nicht primär, für welche Stadt Anfragen kommen, sondern „es müssen Objekt und Partner passen“. Bislang musste das 2007 gegründete Unternehmen lediglich einen Standort schließen. In den Pasing Arcaden unterschätzte man die Bauphasen in und um das Shopping Center herum.

2013 sollen fünf bis zehn neue Restaurants hinzukommen, fest im Visier sind bis Mai Luzern, Bielefeld und Mannheim. Ein Partner für den Start in Österreich hat man bereits gefunden, es fehlt nur noch eine geeignete Lage in Wien.

„Unser Konzept ist, was den Flächenbedarf angeht, überaus flexibel. Wir können von 14 qm bis 250 qm eine große Bandbreite bedienen.“ Am Münchner Hauptbahnhof eröffnete beispielsweise 2012 der erste dean&david ‘fast‘. Das Mini-Format richtet sich speziell an Hochfrequenzstandorte. Trotz der geringen Fläche werden auch hier die Salate frisch vor Ort zubereitet sowie Smoothies und Säfte gemixt.

Aufgrund der Lage und den Öffnungszeiten gibt es nicht in allen dean&david-Outlets das gleiche Sortiment. „Aber alle Produkte folgen unserer gemeinsamen Philosophie: kompromisslose Frische, die perfekte Verbindung von Genuss und Qualität mit gesunder, leichter Ernährung.“ Neben Salaten (knapp 50 % des Umsatzes) gibt es auch Currys und Suppen (17 %) sowie Sandwiches und Paninis (17 %). Neu entwickelt und demnächst je nach Gegebenheiten vor Ort eingeführt, werden Frühstücksprodukte und eine Abendkarte. Zudem testet man neue Gerichte auf Reisbasis im Wok zubereitet.

Eine weitere Eröffnung steht für April bereits fest, jedoch handelt es sich hierbei um Baumgartners neue Bar Cole&Porter in der Hofstatt. Ein „Liebhaber-Projekt, das speziell auf München ausgerichtet ist“. Es soll in der Bar-Szene ein Statement werden, eine Multiplikation hält Baumgartner wegen des exakten Zuschnitts auf Münchner Publikum für nicht realisierbar. „Ich wollte schon immer eine Bar betreiben und nun kann ich mir diesen Traum erfüllen.“

www.deananddavid.de

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