Six Continents

Aktionäre segnen Aufspaltung ab

Die Aktionärsversammlung hat die Pläne des Six Continents-Managements klar unterstützt, den Konzern in zwei Gesellschaften aufzuteilen. Damit ist der Übernahme-Vorstoß des Unternehmers Hugh Osmond, der für den gesamten Konzern 8,7 Mrd. Euro geboten hat, vorerst gestoppt. Osmond hatte versucht, eine Verschiebung der Abstimmung zu erreichen. Die angestrebte Frist von 66 Tagen sollte weitere Angebote ermöglichen bzw. den Aktionären Zeit zur Prüfung von Alternativen zum geplanten Demerger lassen. Dies Vorhaben wurde jetzt abgeschmettert. Damit scheint der Weg frei für die Entstehung der Intercontinental Hotel Group (weltweit 3.300 Häuser) einerseits und der Gastronomie-Gesellschaft Mitchells & Butler plc mit 2.100 Restaurants und Pubs andererseits. Six Continents will jedoch auch nach dem Vollzug des Demergers weitere Kaufofferten prüfen. Neben Osmond, der nach geglücktem Erwerb das Unternehmen häppchenweise wieder veräußern wollte, haben sich weitere Interessenten zu Wort gemeldet, darunter die britische Venture Kapital-Gruppe CVC mit Namen wie Marriott im Schlepptau sowie die Blackstone Group, die angeblich gemeinsam mit der US-Finanzgruppe KKR eine Offerte vorbereitet. Osmond bekräftigte derweil, dass auch ein Teilerwerb für ihn nicht außer Betracht stehe.



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