coa

Am Hygiene-Pranger – gute Reaktion der Marke

Neuerdings schreibt der Gesetzgeber vor, bei routinemäßigen Kontrollen in Gaststätten alle erheblichen Mängel im Internet zu veröffentlichen. Dies wird erstmalig in Hessen so gehandhabt.

„Seit Gründung von coa im Jahre 2004 wurden eine Vielzahl an Kontrollen in unseren Betrieben ohne Beanstandungen durchgeführt. Die Frankfurter Filiale in der Kaiserstraße wurde nun als erster Betrieb im Internet veröffentlicht. Hierzu möchten wir Stellung nehmen:

Die Filiale in der Kaiserstraße wurde Ende September 2012, kurz vor Auslaufen des Mietvertrages und damit der planmäßigen Schließung, kontrolliert. Dabei wurden im Wesentlichen bauliche Mängel im Wandbereich, wie gebrochene Fliesen und teilweise fehlende Silikonfugen im Bodenbereich, aber auch Mäusekot an einer schadhaften Bodenleiste bemängelt. Schädlingsbefall wird bei uns bereits sehr engmaschig und vorbeugend im Rahmen von Wartungsverträgen durch professionelle Experten – soweit überhaupt möglich – bekämpft.

Hervorheben möchten wir, dass es im vorliegenden Fall zu keinem Zeitpunkt Beeinträchtigungen oder Berührungspunkte mit Lebensmitteln gab, dies wurde auch nicht bemängelt.

Alle Mängel wurden umgehend von uns beseitigt und nachweislich positiv bei der Nachkontrolle abgenommen.

Wir werden aufgrund des aktuellen Ereignisses die folgenden zusätzlichen Maßnahmen in allen Betrieben baldmöglichst umsetzen:

  • Vorsorgliche Prüfung und Behebung etwaiger baulicher Mängel
  • Überprüfung und wo notwendig Erhöhung der Intervalle bestehender Wartungsverträge
  • Zusätzliche Auditierung durch externe Prüf- und Kontrollinstitute (Fresenius )
Wir sind uns als Unternehmen und Marke unserer großen Verantwortung unseren Gästen gegenüber sehr wohl bewusst. coa wird als Systemgastronom besonders streng kontrolliert. Wir arbeiten entsprechend nach hohen Hygienestandards und mit den hochwertigsten Reinigungsmitteln. Jeder Putzvorgang und jede Wartung werden selbstverständlich in jedem Betrieb regelmäßig und sorgfältig protokolliert und von externen Dienstleistern auditiert. Unsere Mitarbeiter werden mit hohem Aufwand in Sachen Hygiene regelmäßig geschult.

Sämtliche bei coa eingesetzten Lebensmittel erfüllen allerhöchste Herstellungs- und Hygienestandards. Daher hat der aktuelle Vorfall in einer Frankfurter Filiale mit der Lebensmittelproduktion und –qualität absolut nichts zu tun.

coa befürwortet ausdrücklich die Aufdeckung mangelhafter Verhältnisse in Gastronomiebetrieben. Begriffe wie ‚Ekel-Restaurant‘, verbunden mit abschreckendem Bildmaterial, das natürlich absolut nichts mit coa zu tun hat, beim flüchtigen Betrachter aber den Eindruck erwecken könnte, dienen jedoch nicht der Verbraucheraufklärung, sondern bedienen nur dumpfe Ressentiments. Unser ‚Pech‘ ist, dass die Marke coa nun anlässlich einer Grundsatzdiskussion über den Sinn und die Wirkung der Einführung der Internet-Veröffentlichung von Lebensmittelkontrollen als erstes Unternehmen an den ‚Pranger‘ gestellt wird.

Es ist uns ein sehr großes Anliegen jeden Zweifel an den coa-Hygienestandards vollständig auszuräumen. Aus diesem Grund wären wir sehr gerne bereit. Ihnen einen detaillierten persönlichen Einblick in die Küchenbereiche der coa Restaurants anzubieten, um Sie von der in jeder Hinsicht professionellen Arbeitsweise in unseren Restaurants zu überzeugen.“

So die Marken-Inhaber Alexander von Bienenstamm und Constantin von Bienenstamm.

www.coa.as


stats