Studentenwerk Siegen

An der Kapazitätsgrenze

Im Geschäftsjahr 2009 hat das Studentenwerk Siegen seine Verpflegungsumsätze um 2,2 Prozent auf knapp 3 Millionen Euro gesteigert. Die Zahl der ausgegebenen Essen ist mit 529.000 (Vorjahr 530.000) nahezu konstant geblieben.
Der Gastronomie-Service versorgte auch in diesem Berichtsjahr wieder eine Reihe von Großveranstaltungen, wie Detlef Rujanski, Geschäftsführer des Siegener Studentenwerks, unterstreicht: „Ein Highlight war das Sommerfestival, das im Juli 2009 zum ersten Mal vom Veranstaltungsteam des Studentenwerkes in Zusammenarbeit mit der Universität sowie einem Organisationsteam von drei Studierenden geplant und durchgeführt wurde.
Vom Land NRW erhielt das Studentenwerk Siegen einen Festbetragszuschuss in Höhe von 1.508 T€ (Vorjahr 1.490 T€), der vollständig zur Subventionierung der Mensapreise verwendet wurde. „Besondere Sorge“ bereitet Rujanski grundsätzlich „die Kostenentwicklung in den Bereichen Personal, Wareneinsatz, Energiekosten sowie Hilfs- und Betriebsstoffe.

Über alle sechs Arbeitsbereiche, die außer den Verpflegungsbetriebe studentisches Wohnen, Kindertagesstätte, Kinderbetreuung Flexi, Ausbildungsförderung sowie Internationales und Kultur zählen, weist das Studentenwerk Siegen zum ersten Mal seit 1993 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 39.000 Euro aus Die Ursache liege in erster Linie an gestiegenen Aufwendungen für Instandhaltungen und Personalkosten.

Ab Ende Juli 2010 stehen Erweiterung und Umbau des Bistros an. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich nach dem Wintersemester 2010/2011 abgeschlossen. Seit April 2010 sorgt die Cafeteria Zentralmensa auch Samstags für das leibliche Wohl der Studenten. Rujanski gibt allerdings zu Bedenken, dass das Studentenwerk durch seine eigenen Leistungen keine weiteren Steigerungen mehr generieren könne, da man die Leistungsgrenze erreicht habe. So sei eine weitere Steigerung der Essensausgaben aufgrund der Produktions- und Sitzplatzkapazitäten nicht möglich.

www.studentenwerk-siegen.de


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