Ditsch

Andreas Klensch folgt auf Joachim Supper als Vertriebsleiter

Im September 2012 übernimmt Andreas Klensch in der Ditsch-Zentrale in Mainz die Aufgaben als Vertriebsleiter des Geschäftsbereiches Filialen und ist damit auch Mitglied der Geschäftsleitung. Er folgt auf Joachim Supper, der sich nach 16 Jahren in die Passivphase der Altersteilzeit verabschiedet. Klensch wird auch Pressesprecher für seinen Bereich. Er ist bereits seit 1. Mai in intensiver Einarbeitung. Zum Start: einmonatiger Einsatz in einer Ditsch-Filiale in Mainz. Top-Lösung.

Ditsch hat sich zum Ziel gesetzt, 2012 gut 65 Mio. € Umsatz in seinen Filialen zu erzielen. Es sind knapp 200 in Deutschland. „Wir backen Deutschlands liebste Brezel!“, so der Firmen-Slogan.

1980 kann als Geburtsjahr des heutigen Filialsystems gelten: Man entdeckte Netzbandöfen für ofenfrisches Backen vor Ort (Marketing by Duft!)

Andreas Klensch ist Diplomkaufmann und war schon während seines Studiums selbstständig als Betreiber von Mövenpick-Eisboutiquen in Westerland auf Sylt und am Frankfurter Hauptbahnhof. Anfang der 90er Jahre. Dann: einige Zeit Geschäftsführer der Grillmaster System-Betriebsgesellschaft. Im Anschluss daran bis 2006 Director Franchise Operations bei Burger King Deutschland in München. Es folgten sechs Jahre als Geschäftsführer der Cleaning Enterprises GmbH (Linde-Tochter) und exklusiver Franchise-Geber der Marke Fred Butler. Jetzt kehrt er nach eigener Aussage 'reumütig' in den Foodservice-Bereich zurück. Das Filialnetz von Ditsch wird im Agenturpartnersystem geführt, er soll es jetzt weiterentwickeln und auf eine nächste Stufe bringen.

Joachim Supper kam Mitte der 90er Jahre zu Ditsch – zuerst als selbstständiger Generalvertreter für Norddeutschland, dann wurde er Vertriebsleiter in der Zentrale. Davor 13 Jahre bei Le CroBag. Befragt nach einem herausragenden Ereignis in seiner Ditsch-Zeit, nennt er eine Aktivität, auf die er besonders stolz ist. „Ditsch war wahrscheinlich das einzige Foodservice-Unternehmen, das bei der Expo Hannover nicht nur Umsatz, sondern auch Gewinn gemacht hat. Und zwar mit einem temporären Mini-Betrieb und 15 Fahrrad-Verkäufern, die Brezeln pausenlos frisch distribuierten. Auf dem kompletten Messegelände. Unser System und unsere Ware – einfach der Hit.“

Insgesamt steht die Brezelbäckerei Ditsch GmbH, ein mittelständisches Familienunternehmen mit einem TK-Produktionswerk in Mainz und einem weiteren in Sachsen-Anhalt, für rund 110 Mio. € Jahreserlöse (2011). Man versteht sich als führender Hersteller von Laugengebäck. Rund 500 Mitarbeiter. Auf zehn Produktionslinien, die pro Stunde stolze 8,5 t Teig verarbeiten, wurden im letzten Jahr 390 Mio. Stück Laugenspezialitäten, Croissants und Pizzen hergestellt. Neben dem Filialkonzept vermarktet Ditsch seine Ware über den Fachgroßhandel und beliefert andere Foodservice-Anbieter sowie seit kurzem auch den Lebensmittel-Einzelhandel.

Unternehmer Peter Ditsch ist außerdem mit der Marke Brezelkönig an über 30 Schweizer Standorten präsent. Auch in Großbritannien wird ein Filialnetz aufgebaut (aktuell gut ein Dutzend Units). Er will Weltmarktführer im Bereich Lauge werden.

www.ditsch.de



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