Accor

Anteil an Dorint auf 30 Prozent erhöht

Die geplante Beteiligung der französischen Accor-Gruppe an der Mönchengladbacher Dorint AG ist jetzt unter Dach und Fach. Wie gestern bekannt wurde, wird sich Accor mit insgesamt 30 Prozent an Dorint beteiligen. Eine entsprechende Vereinbarung hat Dr. Herbert Ebertz, Hauptaktionär von Dorint, unterzeichnet. In dem Ende August verfassten Vorvertrag der beiden Hotelgruppen wurde noch eine Accor-Beteiligung von lediglich 26 Prozent angepeilt (NGZ-Der Hotelier 9/02). In der aktuellen Vereinbarung ist außerdem festgehalten worden, dass Accor im Rahmen einer "Call Option" die Möglichkeit hat, zwischen 2008 und 2010 den Anteil an Dorint um weitere 25 Prozent zu erhöhen. Darüber hinaus sind die Franzosen künftig im Aufsichtsrat der Dorint AG vertreten. Neben dem Aktienpaket ist auch die geplante strategische Partnerschaft beider Unternehmen vertraglich festgeschrieben worden. Alle Dorint Hotels erhalten damit ein Co-Branding und werden dann als Dorint-Sofitel, Dorint-Novotel und Dorint-Mercure geführt. Außerdem sollen die Dorint Marketing & Sales-Abteilungen in die Accor-Strukturen integriert werden. In einer offiziellen Erklärung heißt es dazu: "Durch das Co-Branding profitieren die Dorint Hotels von der Accor Vertriebs- und Verkaufsstärke. Dies ermöglicht zusätzliche Kosteneinsparungen." Die Accor Gruppe profitiert dahingehend von den Vereinbarungen, dass sie ihre Position in einem der wichtigsten europäischen Märkte festigen und allein die Marke Sofitel um 20 Häuser ausbauen kann. Die Umsetzung des Abkommens erfolgt nach der Zustimmung der Kartellbehörden.



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