Studierendenwerk Hamburg

Appell für stärkere Kontrollen in der Tierhaltung am Gänsekeulen-Tag

Insgesamt etwa 8.500 Gänsekeulen werden am 3. Dezember in den 13 Mensen des Studierendenwerks Hamburg verzehrt. Den Gänsekeulentag können die Studenten in der Hansestadt allerdings nicht ohne Einschränkungen genießen.
Nach  Medienberichten über die nicht artgerechten Praktiken bei der Haltung von Gänsen hat Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendendenwerks die Lieferkette der für den Aktionstag bestellten Gänsekeulen überprüfen lassen. „Leider können wir nicht ausschließen, dass mit lebend gerupften Gänsen gearbeitet wurde", räumt Allemeyer ein.

Für die Zukunft werde in den Geschäftsbeziehungen mit den Zulieferern vertraglich sichergestellt, „dass verstärkte Qualitätskontrollen der Lieferanten von Gänsen durchgeführt werden". Dazu gehöre auch, dass bei den Lieferanten eine Qualitätskontrolle vor Ort durchgeführt wird. Im Dachverband DSW will man darauf  einwirken, dass auch andere Studenten- bzw. Studierendenwerke sich dieser Maßnahme anschließen

Auf den Gänsekeulen-Tag am 3.12.2009 hat dies keine Auswirkungen: Da sich sämtliche Gänsekeulen schon vor Ort in den Mensen befanden als die Diskussion in den Medien begonnen hatte,  die andernfalls vernichtet werden müssten, können nur die in die Zukunft gerichteten Maßnahmen zu einer Änderung dieser Art der Tierhaltung beitragen, wirbt Allemeyer um Verständnis.
www.studierendenwerk-hamburg.de/


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