Euro-Toques

Ausgezeichnete Leistung in Göttinger Schule

Die Berufsbildende Schule Ritterplan (BBS) in Göttingen ist jetzt von der Initiative Euro-Toques Deutschland für ihr besondere Ernährungsphilosophie ausgezeichnet worden. Die Urkunde überreichte Ernst-Ulrich Schassberger, Präsident der Vereinigung europäischer Spitzenköche, an Schuldirektorin Frau Kampers-Schipper sowie den Landrat Schermann. „Es ist eine ganz besondere Freude das Leitbild der Schule in Einklang mit der Euro-Toques Ernährungsphilosophie zu bringen und gemeinsam mit jungen Menschen, ihren Lehrern und Familien einen wertvollen Beitrag zu leisten um durch gesundheitsbewusste Ernährung die Esskultur zu erhalten. Dies wird unser Ziel in Zukunft sein", so Schassberger. Und so der Euro-Toques-Präsident weiter: Die Schule mache sich durch Erhaltung, Förderung und Verbreitung des Kulturthemas Kochen, Essen, Trinken und Genießen sowie eine gesundheitsbewusste Ernährung mit natürlich produzierten Lebensmitteln zunehmend verdient.

Seit 2005 ist die BBS Ritterplan eine Umweltschule Europa, zirka 2.100 Schüler davon 950 im Bereich Ernährung und Gastronomie besuchen die Einrichtung in diesem Schuljahr. Die Schüler betreiben in Eigenverantwortung ein schuleigenes Restaurant und Café, in denen zudem auch verschiedene Aktionen durchgeführt werden. Zum Beispiel die „Woche der Kartoffel“, während der ausschließlich Gerichte mit regionalen Kartoffeln angeboten wurden. Die Philosophie mit natürlich produzierten Lebensmitteln zu kochen trifft ganz auf die Initiative Euro-Toques zu, da sich die Vereinigung europäischer Spitzenköche als Bewahrer der europäischen Esskultur versteht.

Daneben kooperiert die BBS Ritterplan mit dem Regionalen Umweltbildungszentrum Reinhausen (RUZ) und den in der Region vorhandenen land- und forstwirtschaftlichen sowie gartenbaulichen Produktions- und weiterverarbeitenden Betrieben. In dieser Kooperation sind die Fachklassen der Einrichtung einerseits Lerngruppen, die in Rheinhausen selbst Erfahrungen und Wissen durch praktische Tätigkeiten und Erfahrungen in Produktionszusammenhänge von Lebensmitteln erwerben bzw. für den Verbrauch in der Schule selbst produzieren. Andererseits sind sie „Fachkräfte“, welche bereits erworbene Fähigkeiten und Kenntnisse zum Beispiel in der Betreuung von Grundschulklassen umsetzen.


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