Außer-Haus Markt

Auswirkungen des Rauchverbots bei 18-39-Jährigen

Das Rauchverbot und die Diskussion darüber ist weiterhin in aller Munde. Nach dem Karlsruher Urteil und dem Kippen des Rauchverbots in den ersten Bundesländern ist immer noch die Frage unbelegt, ob der Außer-Haus-Markt wirklich durch das Rauchverbot leidet. Insgesamt zeigt der Außer-Haus Markt in den ersten vier Monaten 2008 bei den 18- bis 39-Jährigen eine negative Entwicklung der Gesamtausgaben je Person (-4,0%). Grund für diese negative Entwicklung ist nicht etwa die Frequenz, nein, die jungen Erwachsenen gehen genauso oft aus, wie im Vorjahreszeitraum trotz schlechteren Wetters im April. Allerdings trinken sie weniger, wenn sie weggehen (-5,8%). Dieser Sachverhalt ist sowohl bei den Nicht-Rauchern als auch bei den Rauchern festzustellen. So sind zunächst beide Gruppen für diese negative Entwicklung verantwortlich. Allerdings liegen die Unterschiede im Detail. Die Ausgaben pro Person der Raucher sind insgesamt stärker rückläufig als die der Nicht-Raucher. Zudem gibt es weitere Unterschiede im Weggehverhalten der beiden Gruppen, wenn man zum Beispiel die besuchten Locations, die Getränkearten, die Weggehfrequenz oder die Anzahl der getrunkenen Getränke vergleicht. Eine Auswirkung des Rauchverbots ist damit klar: spannende Erkenntnisse über Raucher und Nicht-Raucher. Die Datenbasis ist das Online-Consumerpanel „GfK TrinkTrends+“ der GfK Panel Services in Nürnberg. Quelle: Basis: 21,0 Mio. Privatpersonen in der Altersklasse 16-39 Jahre; Außer-Haus Konsum Getränke im Bereich Gastronomie und On-the-go (ohne Arbeitsplatz, Kantine, Schule). ulrike.singer@gfk.com www.gfkps.com


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