Konzept

BASF wird Partner von Hallo Pizza

Auf dem Betriebsgelände der BASF in Ludwigshafen gibt es seit dem 7. Oktober 2002 einen Store des Pizza-Delivery-Services Hallo Pizza. Anrufen, bestellen, abholen heißt jetzt die kulinarische Alternative für die rund 30.000 Beschäftigten des Chemiekonzerns. Im Bistro der Betriebsgaststätte 1 am Tor 3 stehen ihnen über 12 verschiedene Sorten Pizza, ofenfrische Pizzabrötchen und drei Ciabatta-Sandwiches, Salaten und Desserts zur Auswahl. Hallo-Pizza-Klassiker wie "Hawaii" oder Spezialitäten wie "Pizza Poncho" werden dort auf Bestellung per Telefon frisch zubereitet und können in einem der Betriebsrestaurants von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr von Montags bis Freitags abgeholt oder vor Ort verzehrt werden. Zwischen 3,60 Euro und 6,20 Euro kosten die Teigfladen auf dem Werksgelände und sind damit rund fünf Prozent günstiger als die Produkte örtlicher Lieferdienste. "Das Geschäft läuft vom Start weg sehr gut und ist besonders mittags erfolgreich", sagt Hallo Pizza-Chef Axel Fassbach in einer ersten Stellungnahme. Die Wirtschaftsbetriebe der BASF wollen damit die "Kundenbindung stärken und neue Gäste akquirieren." Mit einem Umsatz von 38,5 Mio. Euro und bundesweit 104 Franchise-Betrieben gilt das Langenfelder Unternehmen als führende Marke im Home-Delivery-Segment. Mit "Office-Delivery" ist Hallo Pizza in der Betriebsgastronomie allerdings zum ersten Mal vertreten. "Die BASF ist Franchise-Partner von uns geworden", kommentiert Fassbach diesen Schritt. Konzeptionell macht er für ihn absolut Sinn, schließlich müssten Großbetriebe, die eigene Betriebsrestaurants unterhalten, heute hohe Zuschüsse leisten. "Eine starke Marke bringt einfach höhere Deckungsbeiträge", so Fassbach. Abgesehen von den betriebswirtschaftlichen Vorteilen sei die Lösung zudem zeitgemäß: "Mit Pizza spreche ich auch die jüngeren Leute an."


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