Raucherkabinen

BGIA veröffentlicht Liste geprüfter Systeme

Raucher-Refugien in öffentlichen Räumen werden knapp für jene, die dem Rauchen trotz zunehmender Sanktionen nicht entsagen wollen. Diverse Anbieter offerieren inzwischen Raucherkabinen, die den verpönten Zigarettenqualm in Innenräumen umgehend aus der Luft entfernen sollen, so dass Nichtraucher vor dem Passivrauchen geschützt sind. Welche Nichtraucherschutzsysteme dies wirklich wirksam tun, erfahren Anwender bzw. Interessierte jetzt im Internet unter www.dguv.de, Webcode: d26935. Unter diesem Link hat das BGIA - Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - eine Liste von sechs Systemen veröffentlicht, welche die Wirksamkeitsprüfung im Institut bestanden haben. Ein positiv geprüftes System ist am BG-Prüfzert-Zeichen schnell zu erkennen. Die Prüfung ist für die Hersteller freiwillig. Das BGIA ist eine anerkannte Prüfstelle im Rahmen des Geräte- und Produktsicherheitsgesetzes (GPSG). Qualifiziert für die Prüfung von Raucherkabinen ist in Deutschland zurzeit neben dem BGIA nur das Institut für Industrieaerodynamik in Aachen. Nichtraucherschutzsysteme gibt es zum Beispiel als Kabinen, Schirme oder Tische. Ein wirksames Nichtraucherschutzsystem erfasst den Zigarettenrauch möglichst vollständig dort, wo er entsteht. Außerdem muss es die Schadstoffe aus der erfassten Luft gründlich beseitigen. Dies bedeutet konkret, dass ein Kubikzentimeter Luft zum Beispiel nicht mehr als 3.000 feine und ultrafeine Partikeln enthalten darf. Zum Vergleich: Im Freien, außerhalb von Städten finden sich etwa 10.000 Partikeln in derselben Menge Außenluft. www.dguv.de


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