Heberer

Backfilialist stellt sich neu auf


Die Wiener Feinbäckerei Heberer arbeitet an einer Neuausrichtung, um das Interesse potenzieller Investoren zu wecken. In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen mit erheblichen Problemen zu kämpfen wie unprofitablen Filialen sowie der Kostenstruktur der Produktion.

Eine Schuldenlast von knapp 20 Mio. € wuchs daraus hervor, so die Lebensmittelzeitung (LZ) in ihrer jüngsten Ausgabe. Die Unternehmensführung will nun weiter straffen, nachdem im Frühjahr in Hoyerswerda einer von vier Produktionsbetrieben geschlossen worden war. Rückwirkend zum 1. Januar 2010 werden die Wiener Feinbäckerei Mühlheim und die Feinbäckerei Weimer verschmolzen.
Heberer wolle sich außerdem von unprofitablen Filialen trennen, größere Filialen eröffnen, mittlere ausbauen und kleinere schließen. Dabei liege der Fokus künftig auf gewisse Kernregionen. „Das läuft unter der Headline: Optimierung des Filialportfolios“, erklärt Kay Hafner, der seit April dieses Jahres als Generalbevollmächtigter die Unternehmensleitung berät gegenüber der LZ.
Heberer erwirtschaftete mit bundesweit rund 400 Filialen im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 135,6 Mio. €. Davon erzielten die knapp 300 Filialen mit Foodservice-Angebot 50 Mio. € Umsatz, was einem gastronomischen Anteil von etwa 37 Prozent entspricht, so die Angaben des Unternehmens.
www.heberer.de

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