Casa Antiqua

Bäcker-Restaurant-Formel startet bei Landshut

Gleich an zwei verschiedenen Standorten geht die Ganztagesformel (6-20h) von Bäckermeister Reinhard Heinz und Küchenmeister Toni Hack in Kürze an den Start: Am 17. September eröffnet Betrieb Nr. 1 (100 qm, 25 Plätze) an einer hochfrequentierten Kreuzung in der Nähe eines großen Autohauses. Das zweite Casa Antiqua (150 qm, 55 Plätze) - ebenfalls ein Freestander - soll Mitte Oktober an einer Ausfallstraße bei Altdorf eröffnen.
Das Erlebnismoment wird im Casa Antiqua groß geschrieben. Morgens ab 6 Uhr können die Gäste künftig beobachten, wie den ganzen Tag über in der offenen Küche diverse Spezialbrote (z.B. Walnussbrot, Parisienne, Körnerzwirbel) und französische Croissants, Schokoschleifen und anderes hochwertiges Gebäck in den großen Bäckerofen geschoben werden.

„Was am Tag an Backwaren gebraucht wird, backen wir vor Ort", so Hack. Wer die Brotspezialitäten gerne zu Hause genießen möchte, kann sich entsprechend große Stücke abwiegen lassen. Gezahlt wird nach Gewicht.

Die entsprechenden Rohwaren kommen von der Bäckerei Heinz, die neben 23 eigenen Filialen rund 250 Großkunden aus Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung beliefert. Zum Frühstück gibt's außerdem Ei-Variationen, italienische Wurstwaren und Parmaschinken, Marmelade und Bircher Müsli.

Für den Koch beginnt die Küchenarbeit zwischen 9 und 10 Uhr: Vorbereiten für das Showcooking. Gekocht wird am Wok (z.B. 'Pappardelle in Soße Pomodoro mit Scampi und Lauchzwiebeln' oder ‚Italienische Pennette in Sahne-Gorgonzola-Sauce'), mit der Nudelfriteuse, am Grill oder im Baked-Potato-Ofen.

Außerdem auf der Speisekarte: Vorspeisen (z.B. Rindercarpaccio mit Olivenöl, gehobeltem Parmesan und Ruccola), Salate, Panini, Bruschetta, belegtes Brot sowie zwei wechselnde Tagesgerichte (z.B. Angus-Rumpsteak oder Rinderfilet). Alles auch zum Mitnehmen.
Das Ambiente: „frisch, peppig, jung", definiert Hack. Apfelgrüne und lila Sitzmöbel, helle Steinwand und Holzverkleidung heben die verschiedenen Sitzbereiche hervor. Je nach Stimmung und Zeit haben die Gäste die Wahl zwischen Lounge, Hochstühlen und regulär bestuhlten Tischen.

15 Mitarbeiter, darunter drei Köche werden künftig an den beiden Casa Antiqua-Standorten arbeiten. Die Betreiber rechnen mit einem Gesamtumsatz von 1 Mio. € im ersten Jahr.

Übrigens: Das Casa Antiqua ist nicht das erste gastronomische Konzept, das Reinhard Heinz am deutschen Markt testet. Ende 1998 eröffnete er als Master-Franchisenehmer Deutschland einen Pilotbetrieb der belgischen Erfolgsformel Le Pain Quotidien - zu früh, der Standort nicht kosmopolitisch genug. Baldiges Ende des Experiments.

Die deutsche Bäcker-Restaurant-Formel Casa Antiqua startet zehn Jahre später unter komplett anderen Vorzeichen. Bereits ab 2010 will man per Franchising expandieren - auch Shop-in-Shop-Lösungen seien denkbar, sagt Hack.

www.baeckerei-heinz.com



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