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Bayern sieht Defizite bei Wirtschaftlichkeitsanalyse

Die Schulverpflegung in Bayern soll weiter optimiert werden. Ernährungsminister Helmut Brunner hat die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit der Entwicklung eines online-basierten Modulsystems beauftragt, das Schulen unterstützen soll, ihr qualitativ hochwertiges Angebot wirtschaftlicher zu gestalten. Das neue System soll bis zum Frühjahr 2011 zur Verfügung stehen.

Von den insgesamt elf ausgewerteten Schulen konnten lediglich sechs vollständige Angaben zur Finanzlage ihrer Mittagsverpflegung machen. Dabei bewegen sich die Essenszahlen der Schulen im Bereich professioneller Gemeinschaftsverpflegung: Sie bieten an vier Tagen pro Woche ein Mittagessen an, eine sogar an fünf Tagen. Die tägliche Teilnehmerquote in den untersuchten Schulen lag bei 95 bis 370 Personen und übertrifft damit den bayerischen Durchschnittswert von 92,5 Personen. In den sechs Schulen, die Angaben zur Finanzsituation machen konnten, werden die Personalkosten zu 63 Prozent über den Verkaufspreis von den Eltern getragen, die restlichen 37 Prozent übernehmen Kommunen oder private Träger. Die Betriebs- und Investitionskosten werden komplett von den Un-terhaltsträgern finanziert, die Lebensmittel tragen zu 80 Prozent die Eltern.

Die detaillierten Ergebnisse der Studie können unter der Internetadresse
www.schulverpflegung.bayern.de abgerufen werden.

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