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Bio ist südhessischen Studentenwerken zu teuer

Seit Ende Januar offeriert das Studentenwerk Darmstadt jeden Mittwoch in vier seiner fünf Mensen ein Bio-Essen. Nach zunächst reisendem Absatz hätte sich der Verkauf nun im normalen Bereich eingependelt, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Grund wird vor allem in den höheren Preisen für ein Bio-Gericht gesehen. Während ein Seelachsfilet für 2,40 Euro zu haben sei, koste die bio-zertifizierte Lasagne statt dessen drei Euro. Seit Einführung der Studiengebühren stünde den Studenten insgesamt weniger Geld zur Verfügung. Daher falle häufig auch die Wahl auf ein konventionelles Essen, so Susanne Schuckmann vom Studentenwerk Darmstadt. Doch während man in Darmstadt noch die Wahl hat, Bio oder Konventionell, servieren die Studentenwerke in Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden und Rüsselsheim, Geisenheim und Mainz ausschließlich konventionelle Kost. Bio sei zu teuer und zu aufwendig. Die Hochschulgruppe Campusgrün in Frankfurt am Main setzt sich dennoch mit Nachdruck für ein Bio-Angebot ein und hat einen ersten Erfolg erzielt: Heute eröffnet das Studentenwerk in den Frankfurter Mensen der Fachhochschulen Aktionswochen zum Thema „nachhaltige Fischerei“. Ab dem 14. April starten diese dann auch in den Mensen der Universität. In dem Aktionszeitraum sollen ausschließlich Seelachs und Hoki aus nachhaltigem Fischfang mit MSC-Siegel auf die Teller kommen. Quelle: FAZ


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