Hamburg

Block baut Brauhaus an den St. Pauli-Landungsbrücken

In 2 bis 3 Wochen, heißt es, soll der Pachtvertrag endlich in trockenen Tüchern sein. Dann dürften auch konkretere Details des geplanten Projektes mit dem Arbeitstitel ‚Block-Bräu’ verkündet werden. Klar ist auf jeden Fall, dass die Eugen Block Holding nach langem und zähem Auswahlverfahren von der Hamburger Hafenverwaltung HPA den Zuschlag für das ehemalige Pupasch erhalten hat und dort ein hamburgisches Brauhaus nach guter alter Hanse-Tradition eröffnen will. 20 Bewerber standen Schlange, um das gastronomische Filetstück in touristisch herausragender Lage zu gewinnen. Zwei waren am Ende in der engen Wahl. Dass ausgerechnet nun sein Konzept die HPA überzeugte, freut den Steakhauspionier dem eigenen Bekunden nach „riesig“. Schließlich verriet er schon vor einigen Monaten im food-service-Interview, dass die Eröffnung einer Gasthausbrauerei gemeinsam mit seinem Sohn Dirk einer seiner großen Zukunftswünsche ist: „Ein besonders spannendes Thema, da ich bereits an einer Gasthausbrauerei in Flensburg beteiligt bin“, erklärte Eugen Block im Special zum 40. Geburtstag seines Unternehmens (food-service 9/08). Das selbst gebraute Bier, so die Idee, könnte dann unter eigenem Label auch in den Block Häusern verkauft werden. Nun steht der Realisierung dieses Traums praktisch nichts mehr im Weg. Allerdings wird man einiges Geld in die Hand nehmen müssen, um das seit über einem Jahr leer stehende Gebäude mit aktuell 1.000 qm Gastronomiefläche wieder auf Vordermann zu bringen. Denn nicht mehr und nicht weniger als eine gastronomische Attraktion, die sich in Ruf und internationalem Renommee mit dem Münchner Hofbräuhaus messen kann, soll am Hafen entstehen. Thematischer Mittelpunkt: Hamburg und die Hamburger Braukunst. Im späten Mittelalter galt die Elbstadt mit ihren damals 500 Brauereien angeblich als ‚Brauhaus der Hanse’. Die nötigen Umbaumaßnahmen dürften bis zu einem Jahr in Anspruch nehmen. Parallel werden seitens der HPA bzw. der stadteigenen Sprinkenhof AG als Verwalter der Immobilie die nachträglich auf dem Dach des Pupasch installierten Küchen-Container entfernt. Denn auch eine Dachterrasse gehört zum geplanten Konzept. Damit sich die Gäste des ‚Block-Bräu’ open air und mit umwerfendem Blick auf die Hafenkulisse gepflegt zuprosten können… www.block-house.dewww.hamburg-port-authority.de Redaktion food-service Block-Bräu, Eugen Block Holding, Dirk Block, Gasthausbrauerei, Pupasch, HPA, Sprinkenhof


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