Erlangen

BräuSchänke Kitzmann – neues Konzept an historischem Ort

Seit dem 13. Februar fließt in Erlangens südlicher Stadtmauerstraße wieder der Gerstensaft – zum Durstlöschen vor Ort. „Biertradition verpflichtet eben“, begründet Peter Kitzmann sein Engagement für die BräuSchänke: ein uriges Wirtshauskonzept an historischer Stelle. Wo bereits seit 1712 Bier gebraut wird, trafen sich Arbeiter und Studenten schon vor mehr als 100 Jahren im hauseigenen Bräustüberl. 1942 wurde der beliebte Hausausschank auf Anordnung der Behörden von heute auf morgen eingestellt. Das hinterließ eine Lücke, die nun die BräuSchänke in der Brauerei Kitzmann schließt. Auf rd. 140 qm verteilen sich 75 Plätze, dazu kommen 160 im Biergarten. Konzeptionell stimmig: Die Gestaltung der Räume wird dominiert von Reminiszenzen an die Historie des Ortes– vom urigen Kachelofen bis zur Verkleidung aus Eichenholz. Von der Erlanger Künstlerin Hildegard Heidecker mit viel Liebe zum Detail ins rechte Licht gerückt, zieren 27 Porträts von Persönlichkeiten aus Brau- und Gastgewerbe, Politik und Kultur die Wände einer der beiden Gaststuben. Schwerpunkt der Karte: fränkische Köstlichkeiten (von klassischer Brotzeit bis Bratwurstsuppe) und fassfrische Bierspezialitäten. Im Sommer lockten außerdem saisonale Leckerbissen. www.braeuschänke.de


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