Lindner Hotels & Resorts

Buchungskanal ausbauen - Reservierungskosten senken

Die Gruppe Lindner Hotels & Resorts hat sich mit den Softwarelösungen NetHotel und BookHotel der Serenata IntraWare AG bereits vor Jahren eine Basisplattform für Reservierungen und damit eine zentrale CRM-Lösung geschaffen. Hauptziel der Hotelgruppe ist derzeit, den Buchungskanal strategisch auszubauen und die Anzahl der Online-Buchungen über die Lindner-Website zu erhöhen. Die wirtschaftlichen Überlegungen verdeutlichen die Ambitionen für dieses Ziel: Bei den Reservierungen fallen über BookHotel keine Transaktionskosten oder Kommissionen an. Durch eine automatische Übernahme der Daten ins hoteleigene Front-Office-System bei BookHotel entstehen außerdem praktisch keine zusätzlichen Prozesskosten. In 2004 konnte somit der Preis pro Buchung auf rund 2 Euro reduziert werden. Im Gegensatz dazu, so die Lindner Hotelgruppe, werden über die traditionellen Online-Buchungskanäle durchschnittlich 8 bis 12 Euro pro Reservierung berechnet. GDS-Reservierungen kosten sogar 15 bis 20 Euro. Außerdem erfordern sie oft zeitaufwändige Nachbearbeitung im Front-Office-System, so dass weitere Kosten von bis zu 3 Euro entstehen können. „Wenn es Lindner gelingt, zusätzliche 10 Prozent Buchungen über unsere Firmenwebsite zu leiten, erwirtschaften wir damit 35.000 Euro mehr Gewinn, allein aus eingesparten Transaktions- und Prozesskosten”, erläutert Andreas Krökel, Vorstand Operations & Marketing bei Lindner.



Im Sommer 2004 führte die Hotelgruppe einen neuen Webauftritt ein, der direkt auf der Startseite eine Schnellbuchungsoption bietet. Entsprechend gewährleistet Lindner auf dessen Website Last-Room-Availability und Preisparität, eine der Grundvoraussetzungen für Kundenvertrauen und -bindung, so die Entwickler. Mit dem personalisierten Kundenbereich myLindner garantiert die Hotelgruppe die Wiedererkennung der Kunden und ihre Präferenzen. Für Lindner hat Last-Room-Availability oberste Priorität, da die Hotelgruppe allein durch die Gewährleistung einer Verfügbarkeit bis zum letzten Zimmer nach durchschnittlichen Industrieberechnungen einen zusätzlichen Gewinn bis zu 100.000 Euro erzielen könne. Eine Studie der Cornell University in Utah bestätigt, dass Onlinebuchungskanäle in 25 Prozent der Anfragen Zimmer als nicht mehr verfügbar angeben, obwohl diese über direkte Kanäle verfügbar wären. Des Weiteren setzt Lindner auf Marketing-Aktionen durch Partner wie beispielsweise LTU, N-TV, Germanwings und ADAC, um Buchungen über die eigene Website zu steigern. „2004 konnten wir unsere Online-Buchungen erheblich steigern, eingehende Buchungen über unsere Website stiegen um 100 Prozent. In Zukunft möchten wir auf diesem Wachstumspfad weiter aufbauen”, resümiert Krökel.

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