Frankreich

Buffalo Grill-Manager entlastet

Teilerfolg für das Management der französischen Steakhaus-Kette Buffalo Grill: Das Kassationsgericht in Paris hat jetzt die Einstellung der Untersuchungen wegen fahrlässiger Tötung angeordnet. Christian Picart, Gründer und Aufsichtsratspräsident, sowie drei weitere Top-Manager des Unternehmens standen unter Verdacht, für den Tod zweier Franzosen an der Creutzfeldt-Jacob-Krankheit verantwortlich zu sein. Diese hatten häufiger in Restaurants der Kette gegessen. Gutachter haben unterdessen erklärt, dass ein Kausalzusammenhang zwischen dem Verzehr von Rindfleisch bei Buffalo Grill und der Erkrankung der Opfer nicht herzustellen sei – ein schwacher Trost angesichts des schweren materiellen und Image-Schadens für die Marke. Noch im Mai lagen die Frequenzeinbußen zum Vorjahresmonat im zweistelligen Bereich. Die Buffalo Grill-Manager werden nunmehr lediglich als Zeugen befragt – nicht verhört. Denn nicht aus der Welt ist der Vorwurf, das Unternehmen habe falsch deklariertes Import-Rindfleisch verarbeitet und insofern seine Gäste über Natur, Qualität und Herkunft der Produkte getäuscht. www.buffalo-grill.com



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