USA

Burger King meldet 'sales jump' durch Chicken Fries

Das im Juni endende Fiskaljahr 2004/'05 von Burger King war, bezogen auf die Entwicklung der Same Store Sales, das beste der letzten Dekade, so die Meldung aus Miami. Dahinter stehen 7.600 Stores im Mutterland der Marke. Die Message hat doppelte Wichtigkeit, denn Burger King soll an die Börse gebracht werden, und dafür bedarf's auch auf dem Papier einer guten Performance. Über alle Quartale besehen betrug das US-Wachstum auf vergleichbarer Fläche 6,8 % (allerdings mit einem kleinen Wert von 1,8 % im letzten Quartal/zum Vergleich: McDonald's 4,8 %, Wendy's –4 %). Bezogen auf die Eigenregie-Restaurants von Burger King in USA war das Fiskaljahr 2004/'05 sogar das beste seit zwei Dekaden.



Die jüngste Produktinnovation und landesweite -inthronisation am 25. Juli habe die Erwartungen übertroffen, so heißt es. Die Rede ist von Chicken Fries. Unterstützt wurde die Einführung mit einer Coupon-Promotion in mehr als 40 Millionen Haushalten.



Die neue Produktinnovation (6er Packung 1,69 $/9er Packung 2,69 $) versteht sich als Alternative zu den 'White-Meat Chicken Strips', welche McDonald's und Wendy's im letzten Jahr eingeführt haben.



Lob auch für das Nachfolgeprodukt vom Chicken Whopper namens Tendercrisp Sandwich, welches mit einer Honig-Senfsauce, Salat und Tomaten zum Preis von 3,29 $ im März 2004 eingeführt wurde. Man spricht von dem 'biggest product hit' der letzten 18 Monate. Um Performance zu demonstrieren wird auch hochgerechnet: das Sandwich habe 750 Mio. $ neuen Umsatz generiert und dabei auch 250 Mio. $ Profit in die Kassen geholt. Und zwar im ersten Jahr, so ein offizieller Sprecher.



Beobachter äußern sich positiv über die Entwicklung der Marke. Der neue CEO Greg Brenneman und sein Team "are doing all the right things". Wenn der Durchschnittsumsatz pro Store mindestens 1,2 Mio. $ erreicht hat "franchisees will start saying that they have weathered the storm." Momentan liegt diese Kennziffer knapp unter 1,1 Mio. $. Bei den Profits werden 100.000 $ genannt, der Wert kommt aus einer Tiefe von 70.000 $.



Brenneman, der im letzten Jahr Brad Blum als CEO gefolgt ist –10. CEO in 15 Jahren – hat sich zum Ziel gesetzt, ein Durchschnittsvolumen pro Store von 1,3 Mio. $ zu erreichen.



Und wie das so ist, wenn eine Muttergesellschaft in ihrem Heimatland gute Erfolge vermeldet, werden solche auch verstärkt von ausländischen Märkten erwartet. Europa steht unter Druck. www.burgerking.com

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