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Burger King will Aberdeen Steak Houses übernehmen.

Burger King strebt nach eigenen Angaben danach, die seit Anfang Oktober insolvente britische Steakhaus-Kette Aberdeen zu übernehmen. Der wesentliche Grund dafür ist, dass Aberdeen in der Londoner Innenstadt über eine ganze Anzahl erstklassig gelegener Restaurants verfügt, die Burger King gerne im eigenen Namen weiterbetriebe. In der britischen Branche wird geschätzt, dass Aberdeen von den Insolvenzverwaltern wohl für rund fünf Millionen Pfund (reichlich 8 Mio. Euro) zu übernehmen sein dürfte.



Die Aberdeen Kette ist am Ofex-Markt der britischen Börse notiert. Allerdings ist die Börsennotierung derzeit insolvenzbedingt ausgesetzt.



Burger King gehört formal immer noch zum Spirituosen-Konzern Diageo. Der Verkauf der Kette an die amerikanische Texas Pacific Group ist Anfang Oktober von der Europäischen Wettbewerbs Kommission genehmigt worden. Dennoch ist der Verkauf noch nicht ganz perfekt, da inzwischen allem Anschein nach Texas Pacific gewisse Schwierigkeiten haben soll, den vereinbarten Kaufpreis von 1,46 Mrd. Pfund oder umgerechnet 2,34 Mrd. Euro aufzubringen. Den Bedingungen des Kaufvertrags entsprechend, muss Texas Pacific den Kaufpreis bis zum Jahresende entrichten.


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