Frankfurt

Carrotmob bringt fast 1.800 Euro

Beim zweiten Frankfurter Carrotmob in der gutbürgerlichen Kneipe Luftikus kamen 1.752 Euro für den klimafreundlichen Umbau der Location zusammen. Die Betreiber hatten zugesagt, 100 % der Einnahmen zwischen 19 und 22 Uhr des 26. Oktober für entsprechende Maßnahmen auszugeben. Die Carrotmob-Veranstalter sorgten im Gegenzug für rund 200 Gäste: Der Umsatz war am fraglichen Abend viermal so hoch wie üblich.
Der Name ’Carrotmob’ steht bildlich für einen Esel, der mit der Karotte gelockt und so zu einem bestimmten Ziel geführt wird. Die Unternehmen werden nach dem gleichen Prinzip dazu animiert, klimafreundliche Maßnahmen umzusetzen. Das ’Zusammentrommeln’ von Menschen für einen bestimmten Zweck an einer bestimmten Location sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder für großes Aufsehen. Der erste deutsche Carrotmob fand 2009 in Berlin statt und ist seither in vielen Städten durchgeführt worden.

In der Regel beschert ein Carrotmob den Gastronomen einen ungewöhnlich hohen Umsatz mit vielen neuen Kunden zu in der Regel umsatzschwachen Zeiten. Zusätzlich profitiert er vom kostenlosem Marketing und Pressearbeit des Organisationsteams. Nicht zuletzt spart er langfristig Energiekosten.

www.carrotmobfrankfurt.de
www.luftikus-ffm.de





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