Call a Pizza

Casino Royale auf Pizzakartons

Er ist schwarz. Tiefschwarz. Und er verbirgt ein delikates Geheimnis – heiß, verführerisch – einfach lecker! Bevor falsche Assoziationen aufkommen: Die Rede ist vom Karton des Lieferdienstes Call a Pizza, den zur Filmpremiere des neuen James Bond-Streifens im November und Dezember das Konterfei des Schauspielers Daniel Craig im ’Casino Royale’ ziert. Edel, cool und very british - mit Sicherheit der Aufsehen erregendste deutsche Pizzakarton dieses Winters. „So Aufsehen erregend, dass erste Exemplare schon bei eBay versteigert wurden“, freut sich Call a Pizza-Geschäftsführer Thomas Wilde, dem die Kooperation mit Sony „einfach nur Spaß macht“. Rund sechs Filme finden sich pro Jahr auf den Kartons des Lieferdienstes wieder. Welche, das legen Sony Pictures und Wilde gemeinsam fest: „Zu Anfang des Jahres schlägt Sony uns einige Filme vor, aus denen ich mir dann diejenigen aussuche, die am besten zu uns passen“, erklärt Wilde. In diesem Jahr bekamen die Call-a-Pizza-Kunden unter anderem schon visuelle Eindrücke vom ’Da Vinci Code’ mit Tom Hanks und ’Klick’ mit Adam Sandler frei Haus geliefert. Jetzt wurde erstmals der ganze Karton im Casino-Royale-Look gestaltet. „Weil Bond eben etwas ganz Besonderes ist“, wie Wilde meint. Produziert werden die Kartons dann von Sony Pictures – bei ’Casino Royale’ in einer Auflage von 120.000 Stück. Das entspricht einem Aktionszeitraum von etwa drei Wochen. Für Call a Pizza bleiben die Kosten gleich – den Mehraufwand für die Gestaltung trägt Sony, und kümmert sich außerdem um die Rechte, denn das ist bei Filmtiteln und -bildern ein heikles Thema. „Deshalb können wir leider keine James-Bond-Pizza begleitend anbieten“, bedauert Wilde. Stattdessen gibt es auf der Internetseite parallel Gewinnspiele mit wertvollen Preisen. Während Sony mittels der Präsenz auf den Pizzakartons Informationen über seine Filme dem potentiellen Kino-Besucher direkt ins Wohnzimmer liefert, stellt Wilde keinen direkten Zusammenhang zwischen den Kino-Kartons und den Pizza-Bestellungen her: „Ich glaube nicht, dass jemand bei uns ordert, weil wir so schöne Kartons haben.“ Welchen Vorteil hat er denn von der Kooperation? „Als Gegenleistung für die Bereitstellung unserer Kartons bekommen wir von Sony kostenlos Medienpräsenz“, erklärt der Geschäftsführer. „Will heißen: Drei bis vier Mal pro Jahr werden auf Sendern wir DSF oder Pro Sieben Spots geschaltet, in den auf Call a Pizza hingewiesen wird – ein Gegenwert, denn ein relativ kleines System wie unseres gar nicht finanzieren könnte.“ Noch trinkt James Bond zwar weiterhin seinen geschüttelten Wodka-Martini, aber wer weiß? Vielleicht verspeist er ja irgendwann auch mal eine Call-a-Pizza? „So weit wollen wir noch nicht denken“, kommentiert Wilde schmunzelnd. „Mir reicht es schon, wenn unsere Pizza-Kartons sich zum Sammlerobjekt mausern. Die Reaktionen unserer Kunden sind jedenfalls ausgesprochen positiv.“ www.call-a-pizza.de


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