Gourmet-Werkstatt

Chinesische Delegation von Unilever zu Besuch

Die chinesische Führungsriege von Unilever Food Solutions besichtigte vor kurzem die modernste Cook- & Chill-Küche Hessens, die Gourmet-Werkstatt Rhein-Main Wetterau in Bad Nauheim. Ziel des Besuchs war es, die Herausforderungen und Abläufe einer Zentralküchen kennenzulernen.
 
Die Delegation rund um Star Chen war beeindruckt, als Geschäftsführer Tobias Schmitt während der Betriebsbesichtigung die einzelnen Geschäftsfelder der Gourmet-Werkstatt vorstellte. Während die Patienten des Klinikums Offenbach sowie der Häuser der Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH aus einem umfangreichen Speiseplan der Gourmet-Werkstatt ihre Menüs nach Wunsch zusammenstellen können, sind Patienten chinesischer Krankenhäuser darauf angewiesen, von der eigenen Familie versorgt zu werden.


Auch in der Schul- und Kitaverpflegung sowie beim gastronomischen Angebot für Senioren stecke das Reich der Mitte noch in den Kinderschuhen, wie Chen berichtete. Allerdings stehe das gesamte Sozialsystem vor einem Umbruch, auf dessen Auswirkungen sich Unilever mit dem aktuellen Besuch der chinesischen Delegation in Deutschland vorbereiten wolle.
 
Angebahnt hatten den fachlichen Austausch sowie die Besichtigung der Gourmet-Werkstatt Ralf Güntzel und Florian Behncke von Unilever Food Solutions, die bereits seit Jahren sehr erfolgreich mit Schmitt zusammenarbeiten. Zusammen mit ihrem Chain Account Director Tim Schultze begleiteten sie die 10-köpfige Delegation auf ihrer „Entdeckungsreise des Sozialcaterings“.
 
„Während wir in anderen Ländern bereits eine Zentralküchenbetreuung haben, soll diese in China nun aufgebaut werden“, erklärte Schultze. So interessierten sich die Besucher für behördliche Hygiene-Auflagen, das Verhältnis von Personal zu Wareneinsatz, das Produktionsverfahren Cook & Chill sowie über allgemeine Standortfaktoren, die beim Bau einer Zentralküche eine Rolle spielen.
 
Beeindruckt zeigten sich die Gäste während der Besichtigung - insbesondere von den klar strukturierten Abläufen in der Produktion. „Wir erzielen unsere Wirtschaftlichkeit auch mithilfe der Technik“, erläuterte Schmitt. Aufgrund schwankender Belegungszahlen in den Krankenhäusern müsse man den Bedarf jeweils schätzen und koche eher vorsichtig.

www.gourmet-werkstatt.de


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