Hamburg

Coast by East läuft ohne Sansibar

Aus für eine prominente Marken-Allianz, zumindest hierzulande: Die Sansibar-Weinbar, Dependance der berühmten Sylt-Destination, hat das Seafood-Restaurant Coast, Hafencity-Ableger des preisgekrönten Designhotels East, im Mai verlassen. Coast Weinbar heißt der Betrieb im Untergeschoss des Gebäudes jetzt schlicht und einfach (60 Plätze indoor, 150 outdoor). Im Schwesterbetrieb nahe Palma de Mallorca funktioniert die Partnerschaft dagegen.
Vielleicht fehlte in Hamburg der Sand, und die nüchternen Marco-Polo-Terrassen in der Hafencity bieten kaum das ungezwungene Laissez Faire-Feeling einer Sylter Dünenlandschaft. „Es ist schwierig, die Sylter Sansibar auf dem Festland zu etablieren“, kommentierte denn auch East-Mitinhaber Christoph Strenger den Auszug seines Partners gegenüber der Presse. Die Trennung sei einvernehmlich erfolgt.

Nun müssen die Coast-Betreiber die kostspielige Location – auf 6,5 Mio. € wurde das Invest beziffert – im Alleingang bespielen. Was laut Strenger gut funktioniert: Das Coast laufe „super“; die Plätze (120 indoor/150 auf der Terrasse) seien abends oft ausgebucht. Das Angebot in der Weinbar dominieren jetzt eher Erzeugnisse von Acker und Weide; von Caesar Salad (8 €) bis zum La Fina Entrecote (25,50 €) reicht das Spektrum. Geblieben ist die Currywurst, als neues Highlight kam Fondue Chinoise hinzu.

Auf Mallorca startet das Marken-Duo dagegen in gewohnter Formation in die neue Saison. Pünktlich am 1. Mai beendete das Coast by East eingangs einer neuen Marina in Port Adriano nahe Palma de Mallorca beendete pünktlich am 1. Mai seine Winterpause, inklusive Sansibar Winelounge im Obergeschoss. Die präsentierte sich frisch renoviert, mit vergrößertem Tresen und mehr Küchenkapazitäten. Auch das Speisenangebot wurde komplett überarbeitet.

www.coast-hamburg.de

www.east-hotel.de

www.sansibar.de





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