Frankfurt

Cosmopolitan im Hauptbahnhof

Restaurant & Konferenz, mit diesem Untertitel formuliert Betreiber Mitropa, Frankfurt, wohin es seit Ende August mit dem neuen Objekt Cosmopolitan im Frankfurter Hauptbahnhof in Zukunft gehen soll: Zweigleisig will man mit dem innovativen Konzept fahren, das sich sowohl auf der Schiene Tagungen / Veranstaltungen bewegt als auch die Weichen für eine gehobene Gastronomie stellt. Ebenfalls überarbeit: die Zielgruppen-Definition. Man will sich einem breiterem Gästespektrum öffnen. Nicht nur (Geschäfts-)Leute auf der Durchreise, sondern auch Passanten und Familien - also ‘ganz normale Gäste’ von außerhalb des Bahnhofs - sollen sich auf den 85 Sitzplätzen des Restaurants plus Bar wohlfühlen. Sieben Konferenzräume für zwölf bis 100 Teilnehmer bieten für jeden privaten und geschäftlichen Anlass den passenden Veranstaltungsrahmen.



Die Location in der ersten Etage gegenüber den Gleisen zwei und drei entstand in nur sechs Wochen Bauzeit aus dem ehemaligen, nicht mehr zeitgemäßen Intercity-Treff. Investitionssumme: knapp 1 Mio. Euro. Nicht nur das Konzept wurde umgestrickt, auch Ambiente und Auftritt präsentieren sich im neuen Gewand. Warme Farbtöne (gelb, orange, rot) bieten das Wohlfühlpendant zum gehobenen gastronomischen Angebot.



Schließlich offeriert das Cosmopolitan eine Küche, die Hermann E. Fiala, Geschäftsführer Gastronomie, schlicht als Weltküche zu moderaten Preisen definiert (6,80 bis 14,50 Euro fürs Hauptgericht). Dahinter verbergen sich internationale Offerten, die den Gast auf eine kulinarische Reise quer über den Globus schicken - und damit deutlich mehr bieten als eine eindimensionale Ethno-Ausrichtung. Weg von Standardangeboten und Selbstbedienung (früher Buffet-Lösung), hin zu kreativen Menükompositionen und Bedienservice, lautet die Marschrichtung. So gehören zum Angebot z.B. Penne mit Pestoshrimps in Orangen-Senfsauce statt herkömmlicher Spaghetti Bolognese. Entsprechend präsentiert sich die Service-Philosophie mit neuen Schwerpunkten: Freundlichkeit, Aufmerksamkeit, Kompetenz. 16 Mitarbeiter (VZ) und zwei Auszubildende sind an sieben Tagen der Woche von 7 bis 22 Uhr nur für ihre Gäste da.

Rund 3.500 Euro Tagesumsatz (hochgerechnet knapp 1,3 Mio. Euro Umsatz brutto) haben sich Roland Hahn, Mitropa Service, und Hermann E. Fiala für ihr jüngstes Kind auf die Fahnen geschrieben. Multiplikationspläne gibt es auch schon - ein geeignetes Objekt wäre z. B. das Mitropa-Restaurant im Berliner Bahnhof Zoo, allerdings erst im Zuge einer Bahnhofsreservierung.

cosmopolitan.frankfurt@mitropa.com

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