Aral-Kaffeestudie

Der kleine Unterschied entscheidet

Gemeinsame Vorliebe, unterschiedliche Genießertypen: Bei ihrem grundsätzlichen Faible für Kaffee unterscheiden sich die Geschlechter kaum. 72 % aller Frauen trinken täglich Kaffee, bei den Männern sind es mit 73 % unwesentlich mehr. Die erstmals von Aral durchgeführte, repräsentative Kaffee-Studie 2011 zeigt jedoch, dass beispielsweise bei den Trinkgewohnheiten und auch bei den Zubereitungsmethoden der kleine Unterschied auch hier große Folgen hat.
Kaffeetrinkerinnen sind demnach deutlich experimentierfreudiger und Spezialitäten gehören bei ihnen längst zum Konsum-Alltag. Männer sind dagegen deutlich konservativer und bevorzugen die klassischen Kaffee-Varianten. Allerdings bestätigen sie auch das Klischee ihrer Schwäche für technische Spielereien, denn der Kaffeevollautomat hat sich für viele Männer inzwischen zum Statussymbol gemausert. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie von Aral als Deutschlands größtem Coffee-to-go-Anbieter mit einem täglichen Absatzvolumen von mehr als 75.000 Bechern an den rund 1.070 PetitBistros im Überblick.

Aromatisierter Kaffee:
53 % aller befragten Frauen haben bereits einen aromatisierten Kaffee probiert. Bei den Männern sind es 42 %. Die Geschlechter sind nicht nur unterschiedlich experimentierfreudig, sondern bewerten das Geschmackserlebnis von aromatisierten Kaffees auch ganz anders: 36 % aller befragten Frauen haben so viel Gefallen an der aromatisierten Alternative zum normalen Kaffee gefunden, dass sie inzwischen ihren Coffee-to-go üblicherweise mit einem Aroma verfeinern. Für die Männer ist es dagegen oft nur ein kurzer Abstecher in ungewohnte Geschmackswelten, denn von ihnen kehren viele wieder zu den alten Gewohnheiten zurück: Lediglich für 16 % bleibt der aromatisierte Kaffee zum Mitnehmen die erste Wahl.

Zubereitungsart:
Noch immer ist die klassische Kaffeemaschine die bevorzugte Zubereitungsart – das gilt sowohl für Frauen (38 %) als auch für Männer (43 %). Dahinter erobern allerdings alternative Zubereitungsarten immer größere Marktanteile. Dabei küren die Geschlechter jedoch unterschiedliche Favoriten: Frauen bevorzugen mit einem Anteil von 22 % so genannte Pad-Systeme. Bei den Männern steht diese Option mit 17 % weniger hoch im Kurs. Sie bevorzugen dagegen einen Kaffeevollautomaten mit einem Anteil von 21 % und bestätigen damit die oft unterstellte Vorliebe für technisches ’Spielzeug’. Unter den weiblichen Kaffeetrinkern besitzen nur 15 % einen Vollautomaten.

Kaffeefavorit zu Hause:
Dass das Klischee vom Kind im Manne mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit enthält, lässt der Anteil der zu Hause zubereiteten Kaffee-Spezialitäten erkennen: Zwar sind Männer mit ihren Vollautomaten dafür bestens ausgestattet, doch sie machen von dieser Möglichkeit kaum Gebrauch. Nur 5 % bereiten zu Hause Kaffee-Spezialitäten zu. Für Männer ist der Vollautomat eher ein Statussymbol, während es für die Frauen ein Gebrauchsgegenstand ist: Immerhin 12 % aller Frauen wollen auch zu Hause nicht auf eine Spezialität verzichten und damit mehr als doppelt so viele wie bei den Männern.

Möglicherweise liegt der Rückstand der Männer jedoch auch in ihrer hohen Akzeptanz für schwarzen Kaffee begründet. 22 % der Männer trinken in den eigenen vier Wänden ihren Kaffee 'ohne alles'. Bei den Frauen sind es 19 %. Das so genannte 'starke Geschlecht' wird übrigens am ehesten bei Kaffee mit Milch und Zucker (33 %) oder bei Kaffee nur mit Milch (32 %) schwach. Frauen favorisieren mit einem Anteil von 34 % den Kaffee mit Milch, dicht gefolgt vom Kaffee mit Milch und Zucker (29 %).

Mit rund 2.500 Tankstellen ist Aral eigenen Angaben zufolge die Nummer 1 unter den Mineralölanbietern in Deutschland. Im Foodservice-Sektor zählt das Unternehmen zu den Top 10 der deutschen Gastronomie. 2010 erzielte Aral mit dem Foodservice-Angebot 173,2 Mio. € Umsatz und damit ein Plus von 2 % zu 2009.

www.aral.de


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