N.Y.C. Essen

Die ersten 100 Tage

Haben sich die hochgesteckten Erwartungen erfüllt? „Und wie!“, sagt Frank Buchheister, vor Ort federführender Partner des Gesellschaftertrios, zu dem auch Kerstin Schwan und Pierre Nierhaus gehören. „Wir liegen schon jetzt 10-15 % über Plan. Selbst der Januar, ein eher mauer Monat für die Branche, hat uns mehr Gäste beschert als gedacht.“ Im Schnitt besuchen das N.Y.C. in Essen rd. 300-400 Gäste am Tag. Sie stehen für 80.-90.000 Umsatz/Monat. Am besten läuft bisher das Abendgeschäft, morgens und mittags dürfte es gern noch mehr Frequenz sein. Kein Wunder, so liegt das Essener Outlet im Gegensatz zum ’Original’ mit Standort Frankfurt in Fahr- und nicht in Lauflage. „In der Tat müssen und werden wir unserer Klientel noch deutlicher machen, dass wir bereits vormittags für sie da sind“, so Buchheister. Dabei helfen sollen Aktionen, z.B. der Express Lunch mit Zeitgarantie: Wer nicht innerhalb von 12,5 Minuten seine Bestellung auf dem Tisch hat, darf auf Kosten des Restaurants tafeln. Zunächst führten übrigens Burger die Hitliste der Gästelieblinge an, inzwischen sind es die täglich wechselnden Tagesgerichte (3,50-7,50 EUR). Bestens angelaufen ist auch das große Frühstücksbuffet sonntags von 10-14 Uhr. „Im Schnitt sind dann 60-80 Plätze belegt – das entspricht einer Auslastung von knapp 70 %“, sagt Buchheister. Außerdem schicken vom 19. Februar bis 5. März ’Hummerwochen’ die Gäste auf Geschmacksexpedition. Ein weiteres Special: Der Samstagnachmittag gehört dem Sport. An je zwei Großbildleinwänden und Flatscreens können Fans und Interessierte unterschiedlichte Sportereignisse verfolgen. Nicht nur Breitensport, sondern auch für deutsche Verhältnisse so ’Exotisches’ wie den amerikanischen Superbowl. „So begleiten wir unsere Gäste Stück für Stück zur Fußball-WM. Dazu bieten wir ihnen neben leckeren Snacks auch zünftige Hausmannskost.“ Ab Ostern soll eine Terrasse mit 80 Plätzen die Location in Essens aufstrebendem Gastro-Viertel ergänzen. Die wichtigsten Lernschritte seit Eröffnung Mitte Oktober? „Das N.Y.C. ist in jedem Fall etwas personal- und betreuungsintensiver als gedacht. Die Gäste sind spürbar anspruchsvoller verglichen mit der Klientel unseres Erstkonzepts Roadstop, ebenso die Karte.“ Ansonsten läuft alles nach Plan. Wenn der aufgeht, bringt das erste Jahr rd. 1 Mio. EUR Umsatz. www.nyc-essen.de


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