Heberer

Discountkonzepte sind Herausforderung 2003

Deutschlands drittgrößter Bäcker, nach Kamps und Edeka, mit exakt 111 Jahren Tradition, sieht für 2003 4 große Herausforderungen. Alexander Heberer: "1. Die Discountwelle rollt. Auch wir werden mit einem Express-Konzept kommen, der Betriebstyp wird bereits getestet. 2. Es gilt bei stagnierenden, bzw. fallenden Umsätzen die in unserer Branche hohen Personalkosten im Griff zu halten. 3. Heberers USP sind handausgehobene Brote in diversen Sorten. Davon werden täglich bis zu 10.000 Stück hergestellt und verkauft. Gleichzeitig sehen wir uns auch bei Bakery-Snacks als aktiver Mitgestalter am Markt. Moderne Snackartikel werden immer wichtiger. Für ein Unternehmen mit fast 500 Filialen ist da natürlich Vielfalt ein viel schwereres Kapitel als im Einzelbetrieb oder in einer regionalen Kette. Und 4. Wer Marktmacher bleiben will, muss immer kreativer sein als die anderen. Das gilt auf Produktebene, aber auch in Sachen Konzepte." So wird aktuell unter anderem an einem Standort die Coffeeshop-Idee getestet. Die Wiener Feinbäckerei Heberer GmbH, Mühlheim/Main, mit ihrem Slogan "Ein Brot geht seinen Weg" agiert mit 3 Vertriebskonzepten (Wiener Feinbäcker, Der Brotbäcker und Ihre Frisch Backstube) quer durch die Republik von Rheinland-Pfalz bis Berlin mit Schwerpunkt in Hessen. In den letzten Jahren wurden sukzessive kleine, Rendite-schwache Standorte abgebaut, man hat sich auf Premium-Plätze und damit auf qualitatives Wachstum fokussiert. So werden Standorte in Bahnhöfen oder auch auf Flughäfen immer wichtiger, im Durchschnitt rechnet das Kommissionssystem mit 30.000 Euro Umsatz pro Laden und Monat. Der Foodservice-Anteil (Snacks und Kaffeeausschank, vereinzelt auch Suppen, Salate usw.) reicht von 10 bis 60 %. "Unsere Bestseller sind belegte Brötchen und im warmen Bereich Pizza-Schlemmerzungen. Klasse statt Masse, aber sehr wohl volumig präsentiert." www.heberer.de




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