LaBaracca

E-Ordering via Touch Pad nun auch in Hamburgs Hafencity

Der dritte und größte Standort der innovativen High-Tech-Formel LaBaracca geht heute mit einer Grand Opening Party an den Start. Über 270 Plätze indoor, weitere 100 auf der Terrasse, backstage eine 400 qm große Küche – die Dimensionen des Standortes am Sandtorkai beeindrucken. Highlight wie schon in München und Düsseldorf: das neuartige Bestellsystem über ein Touch Pad an jedem Platz.
So sehr das digitale Self-Ordering auch die Wahrnehmung des Konzeptes bei Fachleuten und Ausgehvolk dominiert – für die Macher ist sie nicht mehr als ein Tool, um Systemabläufe zu vereinfachen und die Aufenthaltsqualität für den Gast zu erhöhen. „Wir halten die Technik bewusst im Hintergrund“, betont Jasan Harlan, CEO der hinter LaBaracca stehenden Münchner Food Concepts Holding.

Auch in Hamburg bestimmt rustikaler, aber luftiger Landhauscharme die Atmosphäre: prasselndes Kaminfeuer, die Raumdecke aus rohen Brettern, wurmstichige, eigens aus der Toskana importierte Holztore als Raumteiler. Sechs unterschiedliche Sitzbereiche sehen zur Verfügung, von der Stanza Grande mit Kronleuchter bis zur Bibliothek samt Sofa und Regalwand. Aus der Küche kommen einfache Klassiker der italienischen Küche, aber auch raffinierte Fine-Dining-Kreationen, von den italienischen Sterneköchen Andrea Berton und Norbert Niederkofler speziell für LaBaracca entwickelt. Die Portionsgröße ist abgestimmt auf die Bestellung mehrerer Gerichte, Preisband: 4 bis über 25 €.

Jeder Gast erhält beim Betreten des Lokals eine Karte mit RFID-Chip, mit der er das in Leder gebundene Touch Pad an seinem Platz aktiviert. Diese digitale Speisekarte bietet nicht nur eine Übersicht über die Offerten (Vorspeisen, Pasta, Grill, Salat, Desserts, Specials), sondern auch Informationen und Fotos zu den Gerichten sowie Empfehlungen jeweils passender Weine. Wer möchte, kann sich an der mit 96 Gewächsen bestückten Weinbar mit seiner Chipkarte selbst bedienen und wahlweise ¼ l, 1/8 l oder Probierschluck (4 cl) zapfen – auch das eine Innovation. Seine Essenswünsche schickt man dagegen durch eine Berührung des Mini-Monitors direkt an die Küche, wo sie in der Reihenfolge des Bestelleingangs abgearbeitet werden. An den Platz gebracht wird das Essen vom Servicepersonal.

Der Prototyp befindet sich seit Mai 2010 am Maximiliansplatz in München, noch von Konzepterfinder Mark Korzilius ins Rennen geschickt (190 Plätze). Inzwischen ist LaBaracca unternehmerisch in der Hand des italienischen Mischkonzerns CIR, der sich mit konkreten Erfolgsdaten bisher zurückhält. Rund 300.000 € Nettoumsatz soll der Münchner Betrieb in guten Monaten einspielen, bei einem Stuhlumschlag von 2,5 Mal und mehr als 20 € Durchschnittsbon. „Wir waren ein halbes Jahr nach dem Start da, wo wir nach zwölf Monaten sein wollten.“ Nummer 2 eröffnete in Juni dieses Jahres in Düsseldorf an der Grafenberger Allee (170 Plätze innen, 120 outdoor). Auch im Ausland erntet das Konzept viel Aufsehen, nicht zuletzt dank des 1. Platzes beim letzten Internationalen Leaders Club Award im Februar 2011. Dennoch soll sich die weitere Expansion vorerst auf den deutschsprachigen Raum konzentrieren. Harlan: „Wir sind nicht übermütig, gehen lieber Step by Step vor!“

www.labaracca.eu



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