München

Edi Reinbold übernimmt Mövenpick im Künstlerhaus

Die Nachricht kam kurz vor Weihnachten über die Süddeutsche Zeitung an die Öffentlichkeit. Der Mövenpick-Konzern im schweizerischen Adliswil und der Münchner Großgastronom Edi Reinbold verhandeln eine Übernahme. Und es soll schnell gehen. Reinbold will den einstigen Star-Standort der Gastro-Marke Mövenpick in Deutschland wieder auf Vordermann bringen. Er ist überzeugt, bessere Karten zu haben als die jetzigen Betreiber. Dabei ist daran gedacht, den Namen Mövenpick zu erhalten (Lizenz). Der Konzern hat sich in den letzten Jahren in Deutschland von diversen innerstädtischen XL-Standorten getrennt (ihre Attraktivität ist verblasst und die Zahlen stimmen nicht mehr). Dieser Schrumpfungsprozess dürfte noch nicht am Ende sein.



Edi Reinbold betreibt in München das Traditionshaus Franziskaner (umgebaut), ein Zelt auf der Wies'n, das Hotel Regent usw. Er hat Gewicht in der bayerischen Metropole und er gilt als Verehrer des Mövenpick-Gründers Ueli Prager sowie seiner Philosophie.



Im Geschäftsjahr 2003 erzielte Mövenpick in Deutschland mit seinen Mövenpick-Restaurants (ohne Marché und ohne Hotelgastronomie) bei 9 Betrieben zum Jahresschluss (-3) 32,2 Mio. Euro Nettoumsatz. Insgesamt tätigte der Konzern im deutschen Markt gut 100 Mio. Euro Erlöse mit Foodservice.



Die Reinbold KG steht im '03er Ranking der größten Gastronomen dieser Republik mit 13,5 Mio. Euro.

www.zum-franziskaner.de

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