’Pharmacy’

Einrichtung des Szenetreffs versteigert

16 Mio. Euro für das Restaurant-Inventar - für Künstler und Gelegenheitsgastronom Damien Hirst hat sich die Schließung seines Szene-Tempels ’Pharmacy’ im Londoner Stadtteil Notting Hill letztendlich gelohnt. Wie der ’Spiegel’ berichtet, wurden die 168 Einrichtungsgegenstände bei Sotheby’s in London für diese unerwartet hohe Summe versteigert - darunter zehn Schmetterlingsbilder des Künstlers, elf Medizinschränke, Barhocker im Aspirin-Look und Aschenbecher in Molekül-Form. Die 1998 eröffnete ’Pharmacy’ war ein so genannter ’It-Place’, Stars wie Madonna oder Nicole Kidman zählten zu den Stammgästen. 2003 musste Hirst sein VIP-Lokal jedoch schließen, da die Gäste ausblieben. Nun also die überraschende finanzielle Wiedergutmachung: "Plötzlich ist mein Restaurant-Projekt offensichtlich doch noch ein Erfolg", wird Hirst zitiert, der sich von der gastronomischen Pleite nicht entmutigen ließ: Kürzlich eröffnete er ein Fischlokal im englischen Hafenstädtchen Ilfracombe. www.spiegel.de

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