Onama

Einstieg bei Otaro

Der italienische Caterer Onama, Mailand, hat sich mit 25 Prozent an der Otaro Catering & Service GmbH, Wiesbaden, beteiligt. Agierte Otaro bisher im Catering nur regional im Rhein-Main- und Rhein-Ruhr-Raum, so soll sich dies nun ändern: Laut Armin Brandenburger, einem der drei geschäftsführenden Otaro-Gesellschafter, sollen die Italiener, die umgerechnet 373,0 Mio. Mark Umsatz erzielen, zu einer deutlichen Geschäftsausweitung beitragen. "Wir brauchen einen finanzstarken Partner", betont Brandenburger. Onama betreut unter anderem Kliniken und betreibt einen Ticket-Service. Otaro Gründer Otto Pimperer scheidet beim Wiesbadener Caterer aus, ein Nachfolger wird gesucht.

Das Unternehmen setzt weiter auf Wachstum: Nach einem Umsatz von 32,0 Millionen DM im vergangenen Jahr erwartet Brandenburger im laufenden Jahr bereits 38,0 Millionen DM und im nächsten Jahr einen Sprung auf 46 Millionen DM. Während im laufenden Jahr 36 Betriebe gastronomisch betreut werden, sollen es im nächsten Jahr schon 42 sein. Auch die Mitarbeiterzahl steigt kontinuierlich: Von 486 festangestellten Beschäftigten im Jahr 2000 auf 560 in diesem Jahr und rund 640 Mitarbeiter im nächsten Jahr. Derzeit liegt die Umsatzrendite vor Steuern laut Brandenburger bei acht Prozent. Zu den Otaro-Kunden zählen namhafte Unternehmen wie Clariant, Tengelmann, Deutsche Flugsicherung, Endemol und der Düsseldorfer Landtag. Was den Italienern der Einstieg wert war, wollte das Otaro-Management nicht verraten.

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