Piccoli

Eiscafés auf Italienisch

Aktuell 31 Eiscafés und -shops unter der Dachmarke Piccoli: Die Brüder Gianfranco und Graziano Piccoli haben bewiesen, dass italienische Eisdielen multiplizierbar sind - mit gemeinsamem Markenauftritt obendrein. Seit den 70ern zunächst mit mobilen Verkaufsfahrzeugen am Markt, wurde die Kette 1990 in ein Franchise-System mit Homebase in Osnabrück umgewandelt. Heute reicht das Netz mit Schwerpunkt in Ostwestfalen-Lippe bis nach Schleswig-Holstein und seit kurzem auch Polen - mit zwei Shops in Elblag. Weitere Outlets in Olsztyn, Warschau, Torun und Bydgoszcz stehen an. Allein in 2004 sind sechs Piccoli-Shops hinzu gekommen, erklärt Frank Urbahn, verantwortlich für Marketing und Vertrieb. Den System-Umsatz fürs laufende Jahr schätzt er auf knapp 7 Mio. Euro netto. Die Umsätze? Ab 90.000 Euro netto in den Shops (saisonal aktiv), bis zu 700.000 Euro in Flaggschiff-Locations wie Berlin-Tegel, Herford oder Minden. Der Preis für die Kugel schwankt standortabhängig zwischen 0,50 und 0,60 Euro. Das Eis - Renner: Vanille, Schoko, Stracciatella und dann Erdbeer - kommt aus der L’italiano-Produktion in Osnabrück (gemeinsames Projekt von Piccoli und Roncadin), man beliefert auch Dritte, sprich um die 300 vorwiegend italienische Eisdielen. Mehr und mehr ist auch die Gastronomie generell im Vertriebs-Visier. Um die 30 italienisch geprägte Eissorten sowie Becher-Klassiker von Spaghetti-Eis bis Banana Split charakterisieren das Sortiment der Piccoli-Stores. Ergänzend: Saison-Specials wie die aktuellen Winter-Kreationen für die kalte Jahreszeit: Zimt-Pflaume, Lebkuchen-Kirsch. Viel verspricht man sich von den Neuheiten fürs nächste Jahr: Innovationen im Wellness-Gefolge, von Aloe Vera bis Quark/Orange. Trotz einer schwierigen Saison 2004 mit einem Umsatzminus von im Schnitt rd. 8 % wird weiter expandiert - 3 Shop-Starts stehen fürs kommende Jahr bereits fest. www.piccoli.de


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