Lanxess Arena

Eishockey-WM mit 334.000 Gästen

29 Spiele inklusive zwei Halbfinals und zwei Endspiele wurden während der Eishockey-Weltmeisterschaft vom 7.-23. Mai in der Lanxess Arena in Köln ausgetragen. Das spitzenmäßige Spiel der deutschen Mannschaft (4. Platz = beste Platzierung seit 1953) verlieh der 17-tägigen Veranstaltung enormen Auftrieb: Statt der erwarteten 250.000 Fans konnte die Lanxess Arena 334.000 Besucher willkommen heißen, pro Spiel rund 1.800 VIP-Gäste, darunter nationale und internationale Politprominenz.
Täglich rund 1,8 t Essen gaben die Gastroprofis allein in den VIP-, Logen- und Businessbereichen aus. Pro Spiel (i.d.R. zwei oder drei täglich) wurden sieben verschiedene Vorspeisen sowie drei Hauptgänge serviert. Die Herausforderung: Zu jedem Match wurde ein komplett neues Buffet aufgefahren. Sprich zwischen zwei Spielen standen gerade mal 45 Minuten für Ab- und Aufbau zur Verfügung.

Neben diversen Front-Cooking-Stationen inklusive Wok standen – z.B. beim Finale mit frischem Stangenspargel und tranchiertem Roast-Beef – die saisonale Küche oder auch Hummer auf dem kulinarischen Programm.

Auch die Verpflegung der Teams vor und nach den Spielen fiel in den Aufgabenbereich der Arena-Eventgastronomie Köln: Neben Obst (insgesamt 2,5 t) orderten die Teamchefs für ihre Mannschaften Sandwiches, Kuchen sowie viel kohlehydrathaltige Kost oder leichte Speisen wie Hühnchen.

Für das Gros der Eishockeyfans wurde vor dem Stadion ein Fanbereich mit Wurst- und Bierwagen, Eisständen sowie Pizzazelt eingerichtet, der das Angebot an den regulären Ständen innerhalb der Arena ergänzte. Fanzelte der WM-Sponsoren (z.B. Henkell, Skoda, Einkauf Aktuell) mit Eventbühnen lieferten das passende Rahmenprogramm.

„Dort haben alle Nationen – von Deutschen über Tschechen, Weißrussen, Finnen, Schweden oder Slowaken – von morgens um 11 bis nachts um 1 Uhr miteinander gefeiert, ganz ohne irgendwelche Zwischenfälle“, berichtet Oliver Merches, General Manager Gastronomiebetriebe Lanxess Arena.

60 % des gesamten Gastro-Umsatzes der Lanxessarena entfielen auf den freien Verkauf. „Bratwurst und Bier waren der absolute Knaller.“ Insgesamt wurde während der Eishockey-Weltmeisterschaft pro Tag mehr Bier ausgeschenkt als während der diesjährigen Karnevalsveranstaltungen.

„Unsere Mitarbeiter haben in den vergangenen Wochen allesamt einen überdurchschnittlichen Einsatz geleistet“, so Merches über die täglich 500-870 Frauen und Männer, die das Großereignis in zwei bis drei Schichten gastronomisch begleiteten.

Übrigens: Weitere Spiele der 74. Eishockey-WM wurden in der Veltins Arena in Gelsenkirchen (Eröffnungsspiel mit Besucherrekord: 77.803 Zuschauer) sowie in der SAP Arena in Mannheim ausgetragen.

Am kommenden Wochenende (29./30. Mai) steht in der Lanxess Arena ein weiteres Sportereignis ins Haus: die Handball Champions League Final 4. Erstmals werden Halbfinale und Endspiel an einem Standort ausgespielt. Die Lanxess Arena, bereits Austragungsort der Handball WM 2007 sowie zahlreicher Länderspiele, erhielt den Zuschlag. Zuschauer Forecast: bis zu 60.000.

Und noch ein Großevent ist in Planung: Public Viewing während der Fußball Weltmeisterschaft für 40.000 Fans mit (kulinarischem) Programm im Innen- und Außenbereich. „Meines Wissens sind wir eines der wenigen deutschen Arenen, die eine öffentliche Übertragung der Spiele in entsprechend großem Rahmen planen“, so Merches.

www.lanxess-arena.de


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