VKK & CMA

Erfolg für Elzer Altenzentrum beim 1. Ideenwettbewerb

Ulrich Maria Werner vom Caritasaltenzentrum St. Josefshaus in Elz hat den ersten Ideen- und Marketingwettbewerb 2003 für Küchen- und Betriebsleiter aus dem Gesundheits- und Sozialcatering gewonnen. Ausgerichtet wurde der nationale Wettbewerb unter dem Motto ‘Gesunde Frische mit Genuss‘ von der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft, Bonn, (CMA) und dem Verband Küchenleiter/-innen in Krankenhäusern,Altenheime und Pflegeeinrichtunge e.V., Hünstetten-Görsroth, (VKK). Insgesamt beteiligten sich rund 50 Küchen- und Betriebsleiter aus dem ganzen Bundesgebiet an dem Ideenwettbewerb. Die Qual der Wahl hatte eine dreiköpfige Jury, die unter den Einsendungen die drei Preisträger ermitteln musste. Am Ende standen Karl Nafz (2. Platz), Universitätsklinikum, Tübingen, Rüdiger Jäck (3. Platz), Klinik am Regenbogen, Nittenau, und eben Gewinner Ulrich Maria Werner in der Endrunde. Horst Baltes, VKK Ehrenpräsident: „Wir haben Küchen- und Betriebsleiter aufgefordert, mit Beispielen aus der Praxis für sich und für die Branche positive Impulse zu setzen.“ In den Ausschreibungsbedingungen legten die Verantwortlichen auf zwei Bereiche besonderen Wert: auf ein küchenfachliches Know-how und Marketingkenntnisse, denn: „Beide Bereiche sind für Küchenleiter heute entscheidend. Mit einem kreativen kulinarischen Angebot kann man überzeugen und Kundenzufriedenheit bewirken, doch müssen auch Anstrengungen unternommen werden, um ‘zu verkaufen‘ und ein aktives Marketing zu betreiben“, erklärt Andrea Mager, Geschäftsführerin des VKK. Aus diesem Grund forderten die Initiatoren im küchenfachlichen Teil einen Speisenplan über sieben Tage mit Vorspeise, Hauptgericht und Dessert. An Unterlagen waren Rezepturen, Zubereitungsanleitungen, Angaben zu Nährwerten und Materialanforderungen, Preiskalkulationen für 100 Portionen und deklarationspflichtige Zusatzstoffe gefordert. Im Marketingteil galt es, einen Fragebogen, der Auskunft über praktische Erfahrungen für eine erfolgreiche Umsetzung des Aktionsangebotes gab, zu beantworten. Darüber hinaus mussten begleitende Werbemittel für diese Aktion erstellt und eingereicht werden. „Eine anspruchsvolle Aufgabe“, urteilte am Ende auch Sieger Ulrich Maria Werner, „die ohne die engagierte Unterstützung meiner Mitarbeiter nicht zu bewältigen gewesen wäre.“ Ihm winkte neben der fachlichen Anerkennung auch ein Geldpreis von 2.500,- Euro. Ob und wann es zum zweiten Ideenwettbewerb kommt, ist bis jetzt noch nicht geklärt. Andrea Mager: „Möglicherweise kommt es nicht zu einer Fortsetzung, da die Durchführung einer solchen Aktion sehr zeit- und vor allem arbeitsaufwändig ist.“


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